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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. September 2014

Gemeinderat: Programm auf Prüfstand

 

Ausschüsse sollen Boni für energetische Sanierung untersuchen

Der Gemeinderat verwies den Antrag der Grünen, das Bonusprogramm für energetische Sanierung im Privatbereich in die Ausschüsse, da der Evaluierungsprozess noch nicht abgeschlossen ist.

Der Antrag sieht vor, die Förderobergrenze auf durchschnittlich zehn Prozent der Sanierungsmaßnahmen festzulegen. Die Verwaltung sah in ihrer Stellungnahme keine Notwendigkeit, das Programm grundlegend zu ändern, aber in einigen Punkten anzupassen. Diese Haltung wird vom Gemeinderat grundlegend geteilt. Zoe Mayer (GRÜNE) meinte, es wäre ein „entscheidender finanzieller Anreiz“ und die „Potentiale sind noch nicht ausgeschöpft“.

Jürgen Wenzel (Freie Wähler) stellte einen Ergänzungsantrag. Da sich viele finanziell übernehmen können, brauche es ein Rechenprogramm zur Prüfung der Wirtschaftlichkeit. Sven Maier (CDU) und Dr. Raphael Fechler (SPD) plädierten dafür, die Ergebnisse abzuwarten. Auch solche Bonusprogramme müssten auf Effizienz geprüft werden. Die KULT-Fraktion begrüßt den Antrag ebenfalls. Laut Erik Wohlfeil könne es „wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll“ sein. Karl-Heinz Jooß (FDP) fand, die beste Förderung ist „eine steuerliche Absetzbarkeit“. -jäm-

 
 

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