Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. September 2014

Gemeinderat: Reihenfolge für Sanierungsgebiete festgelegt

BAUZÄUNE: Auch im Rintheimer Feld künden Bauarbeiten vom Umbau. In der Mannheimer Straße wird am Gleisstrang gebaut. Zudem werden Bäume gepflanzt und Stellplätze neu geordnet. Foto: Fränkle

BAUZÄUNE: Auch im Rintheimer Feld künden Bauarbeiten vom Umbau. In der Mannheimer Straße wird am Gleisstrang gebaut. Zudem werden Bäume gepflanzt und Stellplätze neu geordnet. Foto: Fränkle

 

Rintheimer Feld und Grünwettersbach haben oberste Priorität

Für den Gemeinderat steht die Reihenfolge fest: Für das bestehende Sanierungsgebiet Rintheimer Feld und für das neue Sanierungsgebiet Grünwettersbach soll die Stadt Karlsruhe mit Priorität 1 noch in diesem Jahr beim Land Anträge auf Sanierungsgelder stellen.

Im ersten Fall geht es um die Aufstockung des Förderrahmens um 1,5 Millionen Euro (derzeit knapp drei Millionen Euro), im zweiten Fall darum, in ein Städtebauförderprogramm für 2015 aufgenommen zu werden. Im Rintheimer Feld geht es neben privaten Modernisierungen insbesondere um Maßnahmen entlang der „Nord-Süd-Achse“. Einig waren sich die Stadträtinnen und Stadträte auch, dass zwar in Priorität 2, aber dennoch noch in diesem Jahr sich die Verwaltung zudem um die Verlängerung der Laufzeit des Programms „Stadtumbau West“ für das Gebiet „Alter Schlachthof“ um mindestens zwei Jahre bis Ende 2017 kümmern wird, verbunden mit dem Antrag auf weitere 1,5 Millionen Euro Sanierungsmittel.

Damit würde der Förderrahmen für die Städtebaufördermittel dann bei 4,3 Millionen Euro liegen. Vorgesehen sind in den kommenden Jahren die Umnutzung weiterer Gebäude, etwa das Gebäude der ehemaligen Fleischerei/Fleischmarkthalle, sowie ein weiterer Bauabschnitt der ehemaligen Kaldaunenwäsche. Mit Priorität 2 will die Stadt sich zudem im nächsten Jahr beim Land um weitere 1,6 Millionen Euro für das seit acht Jahren laufende Sanierungsgebiet Mühlburg kümmern bei gleichzeitiger Verlängerung der Sanierungszeitraums um zwei Jahre bis Ende 2017. Hier stehen noch in der Abstimmung befindliche Maßnahmen an. Zu nennen sind der mögliche Neubau „Bürgerzentrum/Stadtteilbibliothek“ und die  Neugestaltung der Weinbrennerstraße zwischen Am Entenfang/Nuitstraße.

Die vom Gemeinderat getroffene Entscheidung erfolgte, weil das Land eine Priorisierung der Maßnahmen bei der Antragstellung gefordert hat. Im Gemeinderat informierte die Verwaltung zudem darüber, dass Bürgerinnen und Bürger sich demnächst in das neu bewilligte Sanierungsgebiet Durlach-Aue einbringen können. Aus den Ideen und Anregungen soll ein abschließender Maßnahmenkatalog erarbeitet werden, der dann in den folgenden Jahren umgesetzt wird. Momentan verfügt dieses Projekt über einen Fördertopf von rund 1,3 Millionen Euro. -rie

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe