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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. September 2014

Kombilösung: Schlitzwandbau am Mühlburger Tor

BAUFELD ETTLINGER TOR: Im Norden betonieren Arbeiter Teildeckel, am Südkopf schließen die Arbeiten an Deckeln ab.  Foto: KASIG

BAUFELD ETTLINGER TOR: Im Norden betonieren Arbeiter Teildeckel, am Südkopf schließen die Arbeiten an Deckeln ab. Foto: KASIG

 

Der Bau der Kombilösung schreitet auch auf dem Südabzweig weiter voran

Der Spezialtiefbau steht nun auch am letzten aller Baufelder des Stadtbahntunnels für die Kombilösung auf dem Programm: Am Mühlburger Tor ist der Bau der Schlitzwände für die Rampe des Stadtbahntunnels in Sicht. Derzeit erfolgt in dem Bereich, in dem sich zuvor die Haltestelle befunden hat, der Bau der Leitwände, die den Schlitzwandgreifer dann in eine Tiefe von bis zu 20 Metern führen.

Eine Haltestelle weiter östlich bietet sich dagegen das umgekehrte Bild: Die Fläche des Europaplatzes schließt sich immer mehr: Auf der nördlichen Seite laufen noch Pflasterarbeiten. Während der Bahnsteig auf der Südseite bereits fertig gestellt wurde, ist der auf der Nordseite Ende Oktober an der Reihe. Im Baufeld der Haltestelle Lammstraße laufen viele Arbeiten parallel zueinander: Direkt in der Lammstraße südlich der Kaiserstraße wird ein Kanal gebaut, im Haltestellenbereich wird ein Teildeckel mit der Stahlbewehrung für die Betonage vorbereitet. Zudem steht Ende Oktober die Herstellung einiger Bohrpfähle an der Nordwestecke von Lamm- und Kaiserstraße an. In dem letzten Teilbaufeld der Haltestelle auf der Südseite der Kaiserstraße zwischen Marktplatz und Lammstraße beginnt in der nächsten Woche der Schlitzwandbau.

Auch am Marktplatz steht ein wichtiger Schritt unmittelbar bevor: Die Hochdruckinjektionssohle ist nahezu vollständig und auf der gesamten Fläche der später einmal dreigleisigen unterirdischen Haltestelle eingebracht, ebenso auch die Verankerungen, die die Sohle gegen den Auftrieb durch das Grundwasser schützen. Während in der Karl-Friedrich-Straße die Verbesserung des Erdreiches mit Injektionen angelaufen ist, die den „klassischen“ bergmännischen Ausbruch des insgesamt etwa 250 Meter langen Tunnels ermöglichen, steht am Ettlinger Tor die Verschwenkung der oberirdischen Verkehrsführung der Kriegsstraße im Mittelpunkt. Der Straßenbau für das große „U“ beginnt, das die Autofahrer dann ab Anfang November auf der Kriegsstraße fahren werden. -red-/-trö-

 
 

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