Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. September 2014

Wirtschaft: Beim K³ Inspiration holen

 

Gründerzentrum Perfekt Futur zu 90 Prozent belegt

Nach außen sichtbar, an einem Punkt sesshaft und dort auch wahrnehmbar sein, darum geht es der im Gründungszentrum Perfekt Futur auf dem Alten Schlachthof angesiedelten Karlsruher Kultur- und Kreativbranche. Behilflich in allen Fragen ist ihr das K³-Büro (www.k3-karlsruhe.de).

Im März 2012 eröffnet, kümmert sich die Anlaufstelle von städtischer Wirtschaftsförderung und Kulturbüro um die Begleitung von Start-Ups, die Vernetzung unterschiedlicher Akteure, die Vermarktung des Standorts und das passende Rahmenangebot. Wie viele seiner Kunden sitzt das K³ mittendrin. „Perfekt Futur“, eine ehemalige Schweinemarkthalle, beherbergt 68 ausgediente Seefrachtcontainer, davon 55 für Gründerinnen und Gründer. 90 Prozent der Räume im „Durchlauferhitzer“ seien an 20 Neulinge am Markt vermietet, erklärte Dirk Metzger von der Wirtschaftsförderung, 120 Unternehmen hätten sich seit der Eröffnung des Zentrums im April letzten Jahres beworben. Gemeinsam mit Sabrina Isaac-Fütterer (Kulturbüro) zog Metzger nicht nur kurz Bilanz, sondern stellte auch das K³-Herbstprogramm vor.

Beim Kongress „Bizplay“ am 30. September und 1. Oktober dreht sich alles um „Gamification“ - mit dem Spiel verbundene Nebeneffekte, die zu etwas motivieren oder die Interaktion fördern helfen - und deren neue Anwendungsfelder. Es gibt Vorträge, Workshops und noch einige Restkarten. Sieben Minuten Zeit haben sieben Kreative am 29. September um 19 Uhr im Tollhaus, um sich und ihr Unternehmen kurzweilig und originell vorzustellen. Mit dabei sind unter anderem Saskia Jancik, die eine Kinderbuch App für das iPad präsentiert, die Sängerin und Schauspielerin Antje Schumacher sowie Oliver Langewitz vom Filmboard. Dieses Format gab es bereits. Premiere hat hingegen das Forum „Sponsoring, Fundraising & Co“ am 14. Oktober von 16 bis 18 Uhr im Tollhaus. Denn was nutzt die beste Idee, wenn man damit kein Geld verdient? Der Vortragstag vermittelt, wie sich Drittmittel akquirieren lassen, wer als Stifter, Spender oder Sponsor für ein Projekt in Frage kommt und welche rechtlichen Fallstricke zu beachten sind. Der Anspruch der Organisatoren? „Die Teilnehmer sollen inspiriert rausgehen“, erklärt Sabrina Isaac-Fütterer. -maf-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe