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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Oktober 2014

Kombilösung: Bald kommt das „U“

 

Ab November fahren Autos in Kriegsstraße oberirdisch

Die Arbeiten für die Kombilösung treten in die nächste Phase. Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin mitteilt, ist am Durlacher Tor die oberirdische Infrastruktur für den Tunnelbau mit der Tunnelvortriebsmaschine nahezu vollständig - allein das „Einhausen“ der Separieranlage mit einem Schallschutzgebäude fehlt noch.

Oberirdisch und auch für die Tunnelvortriebsmaschine unter der Erde gilt, dass alle Anlagen ab Sonntag, 12. Oktober, „startklar“ sind. Die Tunnelvortriebsmaschine nimmt ihre Arbeit Ende Oktober auf. Derzeit sind bereits 1.710 Tübbinge - sechs von ihnen bilden einen zwei Meter langen Tunnelring - produziert: Das entspricht 570 Metern Tunnel.

Auch am Marktplatz ist der Fortschritt bei den Arbeiten an der Kombilösung zu beobachten. Alle drei Teildeckel werden voraussichtlich noch in diesem Jahr hergestellt.

Während in der Karl-Friedrich-Straße die Weichgel- und Feststoffinjektion zur Verbesserung des Bodens und als Vorbereitung für den bergmännischen Bau dieses Tunnelabschnitts vorgenommen werden, ist am Ettlinger Tor vom südlichen Teil der Haltestelle schon nichts mehr zu sehen: Die Baugrube über dem Deckel ist geschlossen, damit darauf die neue oberirdische Verkehrsführung für die Kriegsstraße entstehen kann. Ab Anfang November werden die Autos, die bisher unter der Unterführung hindurch fuhren, hier oben ein vierspuriges „U“ fahren, weil die Unterführung dann abgebrochen wird. Nördlich der Kriegsstraße werden die Arbeiten an zwei Haltestellenzugängen sowie am letzten noch herzustellenden Deckel fortgesetzt.

Auch an der Haltestelle Kongresszentrum steht oberirdisch eine neue Verkehrsführung an: Ab dem morgigen Samstag, 11. Oktober werden Autos über die östliche Seite der Ettlinger Straße, unter der die neue Haltestelle schon hergestellt wurde, vom Hauptbahnhof kommend Richtung Innenstadt fahren. Noch etwas weiter südlich in den Baufeldern für den abschließenden Tunnelabschnitt sowie die Rampe beginnt nach Abschluss der Schlitzwandarbeiten das „Eindüsen“ der HDI-Sohle. -red-

 
 

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