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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Oktober 2014

Verwaltung: Bürgermeisterbank wieder vollständig

AMTSANTRITT: Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz freute sich auf ihre neue Aufgabe und versprach solides Wirtschaften. Foto: Fränkle

AMTSANTRITT: Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz freute sich auf ihre neue Aufgabe und versprach solides Wirtschaften. Foto: Fränkle

 

OB Mentrup führte EB Jäger und Finanzdezernentin Luczak-Schwarz in ihr Amt ein

Seit dem 1. Oktober ist die Bank der Bürgermeister im Plenarsaal wieder vollständig besetzt, die Rathausspitze komplett.

An diesem Tag führte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup zum einen Kulturdezernent Wolfram Jäger in seine Aufgaben als Erster Bürgermeister ein. In der Feierstunde im Bürgersaal stand aber noch eine weitere Amtseinführung auf dem Programm.  Der 1. Oktober war für Gabriele Luczak-Schwarz der erste Arbeitstag als für Finanzen und Wirtschaft zuständige Bürgermeisterin. Und an dem nahm ihr der OB vor zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung und gesellschaftlichem Leben den Amtseid ab und überreichte ihr die Ernennungsurkunde.

Danach hieß Mentrup beide  „in ihren neuen Ämtern herzlich willkommen“ und wünschte ihnen „viel Erfolg“. Gleichzeitig forderte sie der OB auf, den Moment des Feierns zu genießen. Denn, so Mentrup: „Die Arbeit wartet schon“.

Bevor es dann an das Tagwerk in die jeweiligen Dienstzimmer ging, würdigte der OB den Werdegang der beiden Dezernenten. Und hatte dabei für jeden ein Zitat von Konrad Adenauer parat. Der erste Kanzler der Bundesrepublik habe einmal gesagt, „eine dicke Haut ist ein Geschenk Gottes“, wünschte Mentrup der neuen Finanzdezernentin „diese dicke Haut für die anspruchsvolle, verantwortungsvolle, aber auch spannende Aufgabe“. Luczak-Schwarz habe mit ihren beruflichen Erfahrungen in der Landesverwaltung und langjährigem Engagement in der Kommunalpolitik bewiesen, dass sie Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen könne, betonte Mentrup. Der OB war sich sicher, dass „unsere Finanzen“ bei der 52-jährigen Juristin und früheren CDU-Fraktionschefin „in soliden Händen liegen“.

„Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, so muss man erst richtig anfangen“: Diesen Ausspruch Adenauers, der erst mit 72 Jahren Kanzler wurde, münzte Menrup auf seinen Stellvertreter. Wolfram Jäger zeige, so der OB, „dass im Alter von 65 Jahren mit der kommunalpolitischen Karriere noch lange nicht Schluss ist“. Mit der Verlängerung der Amtszeit und der Übernahme des Amtes des Ersten Bürgermeisters habe der frühere Richter und „Kommunalpolitiker mit Leb und Seele“ dafür ein klares Signal gegeben. -trö-

 
 

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