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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Oktober 2014

Kultur: Wochen voller Wohlklang 1/27p/hf

 

Musik im Rathaus: Konzerte im Bürgersaal

Wo sonst der Gemeinderat debattiert, herrscht während der Konzertreihe „Musik im Rathaus“ in Regie des städtischen Kulturamts der reine Wohlklang. An sechs Abenden im November und Dezember wird der Bürgersaal zum Konzertsaal. Immer mittwochs, immer um 18.30 Uhr und immer bei freiem Eintritt. Wegen des großen Zuspruchs sind Einlasskarten erforderlich, die montags vor dem Konzert zwischen 16.30 und 18 Uhr sowie dienstags und mittwochs ab 8 Uhr an der Rathauspforte zu bekommen sind.

Auftakt ist am 5. November mit Solokonzerten des Komponisten und Hofkapellmeisters an der Markgräflich Badischen Hofkapelle Johann Melchior Molter, dessen Todestag sich im Januar zum 250. Mal jährt. Vier seiner im frühen 18. Jahrhundert entstandenen Werke werden von Kristian Nyquist (Cembalo), Kyrill Rybakov (Klarinette), Georg Siebert (Oboe) und Dmitri Dichtiar (Violoncello) auf Originalinstrumenten zu Gehör gebracht, begleitet vom Gottesauer Ensemble Karlsruhe.

Eine Woche später (12. November) stehen mit dem „vision string quartet“ Preisträger des 5. Europäischen Kammermusikwettbewerbs Karlsruhe 2013 auf dem Programm. Jakob Encke und Daniel Stoll (Violine), Kevin Treiber (Viola) und Leonard Disselhorst (Violoncello) spielen Reger, Beethoven und Ginastera. Romantische Kammermusik von Schumann, Bruch, Juon und Reinecke haben sich Bernd Wiedamann (Klarinette), Michel Hanko (Viola) und Takuhiro Murayama (Klavier) für ihren Auftritt am 19. November ausgesucht. Die Musiker lehren allesamt am Badischen Konservatorium.

Am 3. Dezember ist das Busch Kollegium Karlsruhe zu Gast. Das Ensemble um Bettina Beigelbeck (Klarinette), Yasushi Ideue (Violine), Ayu Ideue (Violine), Wolfgang Wahl (Viola) und Gabriela Bradley (Violoncello) widmet sich der Musik Adolf Buschs, der eng mit Max Reger befreundet war und ähnlich wie dieser in spätromantischer Manier komponierte.

Passend zur Adventszeit steuert der Kammerchor des Helmholtz-Gymnasiums am 10. Dezember zur Konzertreihe „Liebe, Leid und Weihnachtszeit“ mit a capella-Musik von der Renaissance bis zur Moderne bei. Den Abschluss des Reigens bildet am 17. Dezember das Notos-Quintett - Andreas Knepper (Flöte), Izumi Gehrecke (Oboe), Martin Augustin (Klarinette), Thomas Crome (Horn) und Oscar Bohórquez (Fagott) - mit Werken von Danzi, Ibert, Nielsen und von Zemlinsky. -red-

 
 

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