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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Oktober 2014

Kultur: Begeisternd ungewöhnliche Zeitmaschine

KINDERHÖRSPIELPREIS: Juroren und Preisträger haben sich im Rathaus getroffen. Foto: Fränkle

KINDERHÖRSPIELPREIS: Juroren und Preisträger haben sich im Rathaus getroffen. Foto: Fränkle

 

Die im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses versammelten Juroren wussten, was sie taten und warum - nach akribischer Hör-Vorbereitung: "im Bett", "an Mamas Laptop", "auf der Fahrt zur Oma", "bei den Hausaufgaben".

So war es ihnen ein Leichtes, den Stoff zu beurteilen und zusammenzufassen: "Da ist ein Junge, der findet eine Flöte. Die gibt ihm Anweisungen, einen hohen Ton zu spielen, und dann reist er in die Vergangenheit." Auftakt eines Abenteuers um Held Leo, für das Autorin Monika Buschey den Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe 2014 erhält. Unter sechs jedem und jeder zur Auswahl gestellten Hörspielen gefiel 13 von 22 Viertklässlern der Südendschule die WDR-Produktion "Der silberne Klang" am besten.

"Mich interessierte einfach das Thema", erklärte Juri und lobte die originelle Zeitmaschine - eine Flöte eben. Glücksfee Katharina, die sich der Wahlzettel annahm, fand es gut, "dass man die Stimme zur Person gut erkant hat". Unlogisches oder enttäuschte Erwartungen ließen andere Stücke abfallen. Für immerhin sechs Juroren war "Der Meteoritensauger" die Nummer eins. Seit Wochen hatten sich die Kinder ihrer Aufgabe gewidmet, dann in der Schule eine geheime Wahl getroffen und diese tapfer für sich behalten. Großer Jubel beim Ergebnis und noch mal - "Waaas?!", "Geil!", als Kulturamts-Leiterin Susanne Asche eine Verdopplung der Siegprämie auf 2.000 Euro verkündete. -mab-

 
 

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