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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Oktober 2014

Mühlburg: Straßen und Bolzplätze im Fokus

Jährliche Stadtteilkonferenz informiert Bürger über Baumaßnahmen

In Mühlburg herrscht rege Bautätigkeit. „Beeinträchtigungen sind dadurch nicht zu vermeiden, aber wir versuchen, sie so gering wie möglich zu halten“, sagte Erster Bürgermeister Wolfram Jäger zu Beginn der Mühlburger Stadtteilkonferenz zu den Anwesenden im Jung-Stilling-Saal.

Vor allem die Rheinstraße und die Bolzplätze sorgten für erhöhten Diskussionsbedarf. In der großen Rheinstraße zwischen der Philippsstraße und dem Entenfang geht es nur langsam voran. Grund dafür sei, so Tobias Pfister vom Tiefbauamt, dass hier zusammen mit den Stadtwerken und der Telekom neue Leitungen verlegt werden, bevor es an die Straße an sich geht. Dadurch, dass dort so viele Leitungen liegen, gäbe es „kaum Platz, um sich zu bewegen“. Außerdem müssen die Leitungsgräben immer wieder provisorisch geschlossen werden, da ein Fahrstreifen in jeder Richtung offen bleiben müsse. Bis Oktober 2015 sollen die Arbeiten dort aber abgeschlossen sein, inklusive Gleisauswechlsung und der Neubau Haltestelle Philipsstraße.

Bei den Bolzplätzen war es vor allem der vor der Draisschule, der die Gemüter erhitzte. Denn dessen Existenz ist bedroht. Im letzten Jahr sollte er saniert werden, so Hildegard Breitenbach-Koch vom Gartenbauamt. Da das Lärmgutachten aber feststellte, dass der erlaubte Pegel von 50 Dezibel um 15 Dezibel überschritten wird, wurde dies abgelehnt. Auch der Bolzplatz Sonnenstraße habe das Lärmgutachten überschritten. Hier liege das Problem allerdings nur bei zwei Häusern, bei denen der Pegel um ein bis drei Dezibel überschritten wurde, so Breitenbach-Koch weiter. Ob ein Rückbau der beiden Bolzplätze stattfindet oder nicht, hängt vom Regierungspräsidium ab, da dieses den Fall des Bolzplatzes an der Draisschule auf Antrag der Anwohner prüft. Massimo Ferini, Vorsitzender des Bürgervereins Mühlburg plädierte dafür, dass die Stadt dafür kämpfen soll, dass der Bolzplatz erhalten bleibt. „Wir sollten froh sein, dass wir eine Jugend haben, die solche Plätze nutzt“.

Doch es gab auch gute Nachrichten zu vermelden. Gleich zu Beginn berichtet Anja Witte vom Stadtplanungsamt, dass der geschlossene Wohnblock in der Sonnenstraße weitestgehend fertig sei. Außerdem vermeldete Heike Dederer vom Stadtplanungsamt, dass das Land die Mittel um 4,9 Millionen Euro aufgestockt habe. Außerdem soll die Programmlaufzeit um zwei Jahre verlängert werden. -jäm-

 
 

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