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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Oktober 2014

Kombilösung: Barrierefrei am „Euro“

NEUE ALTE HALTESTELLE: Die Verkehrsbetriebe wollen am 11. November die neue barrierefreie Haltestelle am Europaplatz am ursprünglichen Standort in Betrieb nehmen. Die letzten Arbeiten dazu laufen.  Foto: Fränkle

NEUE ALTE HALTESTELLE: Die Verkehrsbetriebe wollen am 11. November die neue barrierefreie Haltestelle am Europaplatz am ursprünglichen Standort in Betrieb nehmen. Die letzten Arbeiten dazu laufen. Foto: Fränkle

 

Neue Haltestelle geht am 11. November in Betrieb

Mit dem Anschlagsfest für den Tunnelbohrer begann am Wochenende am Durlacher Tor die nächste Phase beim Bau der Kombilösung in der Karlsruher Innenstadt. Hier und auf den anderen Kombi-Baustellen herrscht jetzt reichlich Bewegung.

Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur- Gesellschaft  (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, muss vor dem Start der Tunnelvortriebsmaschine allerdings noch eine Einhausung der Separier-Anlage erfolgen. Erst wenn dieser Schallschutz für die Anlieger montiert ist, wird die Tunnelvortriebsmaschine in den ersten November-Tagen auf ihre zwei Kilometer lange Reise unter die Kaiserstraße gehen.

Westlich des Durlacher Tors bei der künftigen unterirdischen Haltestelle Kronenplatz werden die Arbeiten an den Hausanschlüssen und die Pflasterarbeiten in der Kaiserstraße noch in dieser Woche beendet. Damit ist die Oberfläche des Berliner Platzes zunächst wieder weitestgehend geschlossen.

Bei der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße und am westlichen Teil des Gleisdreiecks Marktplatz schließt sich allmählich die Baugrube zwischen Lammstraße und Ritterstraße. Ein Modekaufhaus ist bereits wieder direkt von der Kaiserstraße her zugänglich; vor den übrigen Geschäften wird der Steg Zug um Zug abgebaut, die Baugrube über dem nördlichen Teildeckel geschlossen. Schräg gegenüber auf der anderen Straßenseite werden Schlitzwände unmittelbar vor der Gebäudefront mit dem dortigen Café auf der Ecke zum Marktplatz hergestellt. An der nordwestlichen Ecke von Lamm und Kaiserstraße beginnen jetzt die Arbeiten zum Herstellen noch einiger weniger Bohrpfähle.

Auf dem Europaplatz gehen die Arbeiten an den Bahnsteigen und der dahinter liegenden Pflasterung in die Endrunde: Die Verkehrsbetriebe wollen die neue oberirdische und vor allem barrierefreie Haltestelle in den frühen Morgenstunden des 11. November in Betrieb nehmen.

Der Marktplatz wandelt sich derzeit zu einer großen, vier Meter tiefen Baugrube. Bereits in diesen Wochen steht für den nördlichen Teil der Einbau der „Sauberkeitsschicht“ auf dem Programm, danach folgen Schalung und Bewehrung im Vorfeld der Betonage des Teildeckels der Haltestelle. Im südlichen Teil des Marktplatzes schließen die Kombibauer die Verankerungen der Sohle nach unten gegen den Auftrieb durch Grundwasser abgeschlossen. Wegen des Erdreich-Aushubs sowie der Abstemmarbeiten an den Schlitzwänden ist der Zugang zum Rathaus noch bis Ende November nur von Süden - von der Hebelstraße aus - möglich.

Südlich des Ettlinger Tors beginnt eine weitere Phase des Straßenbaus, um die Kreuzung  für die Umfahrung während des Baus des Kombi-Bauwerks „fit“ zu machen. Deshalb ist ab Ende dieser Woche das Rechtsabbiegen von der Ettlinger Straße nach Osten in die Kriegsstraße wieder möglich. Ab 6. November ist das Umfahrungs-„U“ oben dann für Autos befahrbar, ab 10. November wird die alte Unterführung endgültig gesperrt. -red-

 
 

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