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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 7. November 2014

Schutzwand: Ästhetisch gegen Lärm

SO SOLL DIE LÄRMSCHUTZWANDAUSSEHEN: Architekt Jakel zeigt das Modell für Grötzingen vor Ort dem DB-Beauftragten Fricke, Staatssekretärin Dr. Splett und OB Dr. Mentrup (von links). Foto: Fränkle

SO SOLL DIE LÄRMSCHUTZWANDAUSSEHEN: Architekt Jakel zeigt das Modell für Grötzingen vor Ort dem DB-Beauftragten Fricke, Staatssekretärin Dr. Splett und OB Dr. Mentrup (von links). Foto: Fränkle

 

Bahn, Land und Stadt inspizieren Grötzinger Bauwerk

Der Konzernbeauftragte der Bahn-AG für Baden-Württemberg, Eckart Fricke, Verkehrsstaatsekretärin Dr. Gisela Splett und OB Dr. Frank Mentrup haben vor kurzem in Grötzingen den Rohbau einer Lärmschutzwand inspiziert, mit der Bewohner der Eisenbahnstraße vor Bahn-Lärm geschützt werden sollen.

Mentrup bestätigte die Absicht der Stadt, die Wand ästhetisch so herzurichten, dass sie schön anzusehen ist, auch wenn Maximalforderungen des Ortschaftsrates nicht erfüllt werden können. Architekt Hans Jakel, der mit der Gestaltung beauftragt war, sagte zu, dass die bestehende Rohwand in wenigen Tagen mit Mustern für den Ausbau in Farben und Materialien versehen sei, damit dann letzte Entscheidungen getroffen werden. In jedem Fall werden vor die bestehende Wand Lamellen gesetzt. Auf der gesamten Länge schließt die Wand nach oben mit Sichtfenstern ab. Außerhalb der Fenster wird sie begrünt.

Die Bahn-AG investiert eine Menge Geld, um Lärmemissionen an ihren Schienenstrecken zu minimieren. In Karlsruhe hat sie von 2002 bis 2007 bei Durlach, Hagsfeld und Weiherfeld 3,6 Kilometer Lärmschutzwände errichtet. In diesem und im nächsten Jahr kommen weitere 3,9 Kilometer in Grötzingen, Knielingen, Grünwinkel, Beiertheim-Bulach, Rintheim und in der Südstadt hinzu.

Diese Wände sind freilich funktional und nicht immer ästhetisch schön. Dies hat den Ortschaftsrat Grötzingen auf den Plan gerufen. Der wollte beidseits der Bahnstrecke Karlsruhe-Pforzheim ansehnliche Lärmschutzwände. Für die Mehrkosten kann und will die DB-AG nicht gerade stehen. Darum hat sich die Stadt bereit erklärt, mit 500.000 Euro einzuspringen. OB Mentrup: „Der Schutz vor Lärm für unsere Bürgerinnen und Bürger ist uns ein wichtiges Anliegen.“ -erg-

 
 

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