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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. November 2014

Regionalverband: Keine Bedenken gegen Projekte

IKEA AM WEINWEG: Maximal 25.500 Quadratmeter Verkaufsfläche sind möglich. Foto: Fränkle

IKEA AM WEINWEG: Maximal 25.500 Quadratmeter Verkaufsfläche sind möglich. Foto: Fränkle

 

IKEA und Stadion durchgewinkt

Die aktuellen Planungen für den Bau des Ikea-Möbelhauses am Weinweg und den Neubau des Fußballstadions im Wildpark können so fortgeführt werden. Den Weg für die erforderlichen Änderungen im Flächennutzungsplan ebnete der Planungsausschuss des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein in der letzten Woche.

Einstimmig beschloss das Gremium, am Weinweg das bisher als „Sonderbaufläche Geschäfts- und Verwaltungszentrum" ausgewiesene Areal in eine „Sonderbaufläche mit nicht-zentrenrelevanten und zentrenrelevanten Sortimenten" und maximaler Verkaufsfläche von 25.500 Quadratmetern umzuwandeln, um dort ein „Einrichtungskaufhaus" realisieren zu können.

Vier Gegenstimmen gab es gegen die Umwidmung von derzeit als „Wald" und „Grünfläche Sportplatz" ausgewiesen Flächen beim Wildparkstadion, die zu „Sonderbauflächen" werden sollen, um im Umfeld des Stadionneubaus eine verbesserte Infrastruktur mit Parkpaletten und Sporthallen aufbauen zu können.

„Es gibt keine grundsätzlichen regionalplanerischen Bedenken gegen das Vorhaben", hielt der Verbandsvorsitzende des Regionalverbands, Dr. Christoph Schnaudigel, einem Vorstoß entgegen, weitergehende Festlegungen zu treffen, um etwa beim Birkenparkplatz ein mehrgeschossiges Parkdeck zu verhindern. „Die exakte Position und Größe der Parkpaletten kann sich je nach Verkehrskonzept im weiteren Verlauf der Planung noch ändern", erteilte auch Verbandsdirektor Prof. Dr. Gerd Hager einem „weiteren Einsteigen in einzelne Konzepte" eine Absage. Die Belange des Naturschutzes würden auf jeden Fall beachtet.

Eine Bebauung in Schutzflächen sei ohnehin nicht vorgesehen, und dort wo Grünflächen in Anspruch genommen werden, müsse ein entsprechender Ersatz an anderer Stelle angeboten werden. Der Regionalverband geht aber davon aus, dass die derzeit am Birkenparkplatz, sowie westlich und südöstlich des Stadionbereichs vorgesehenen Optionsflächen für Parkpaletten „im Laufe des weiteren Verfahren auf die für die Umsetzung des Konzepts notwendige Anzahl reduziert werden". -fis-

 
 

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