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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. November 2014

Planungsausschuss: Positives Zwischenfazit aus Monitoringbericht zum Verkehrsentwicklungsplan

 

Konsequent umsetzen / Info im Internet

Im November 2012 beschloss der Karlsruher Gemeinderat einstimmig den Verkehrsentwicklungsplan mit seinem Integrierten Handlungskonzept. Ziel des Konzepts ist, die Mobilität als Grundbedürfnis aller stadtverträglich zu ermöglichen.

Das Integrierte Handlungskonzept benennt über 120 Maßnahmen für insgesamt acht Bausteine - etwa Mobilitätsmanagement, Fußverkehr, Radverkehr, öffentlicher Verkehr oder auch Wirtschaftsverkehr. Heute, zwei Jahre später, zog die Verwaltung im Planungsausschuss in ihrem ersten Monitoringbericht ein positives Zwischenfazit.

Der nichtöffentlich unter Vorsitz von Bürgermeister Michael Obert in der vergangenen Woche tagende Ausschuss war sich im Sinne einer modernen, innovativen Mobilität mit der Verwaltung einig, dass es wichtig ist, die Maßnahmen in den nächsten Jahren konsequent weiter abzuarbeiten. Die Verwaltung informierte das Gremium darüber, dass versucht wird, zwei auf zwei Jahre befristete Projektstellen zu bekommen, die sich beim Stadtplanungsamt eigens um das Mobilitäts- und Klimamanagement kümmern sollen. Die Stellen sollen im Rahmen eines Bundesforschungsprogramms geschaffen werden. Beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit wird die Stadt einen entsprechenden Antrag auf Bezuschussung stellen.

37 Prozent in Umsetzung

Bei 61 Prozent der Maßnahmen wurde mit Vorplanungen begonnen, in der Umsetzung sind 37 Prozent der Maßnahmen. Einige schnell umsetzbare Maßnahmen wie Temporeduzierungen sind bereits realisiert. Aber auch Bausteine im investiven Bereich  - im Kfz-Verkehr etwa die Dynamische Verkehrsinformationstafel auf der Südtangente  - haben auf der Liste bereits den Erledigthaken. Beim Thema Fußverkehr soll der „Der Karlsruher Fußweg“ systematisch in den Quartieren die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger verbessern. Als erster Baustein wurde das Thema Gehwegparken aufgegriffen. In drei Modellstadtteilen ist man dabei, das Grundkonzept zum Gehwegparken umzusetzen, in Zusammenarbeit mit den Bürgervereinen wird die Situation vor Ort konkret betrachtet.

Beim Radverkehr wird das bestehende 20-Punkte-Programm zur Förderung des Radverkehrs weiter umgesetzt. Im ÖPNV wurden bereits Haltestellen barrierefrei umgebaut, dieses Ziel findet sich im Entwurf des Nahverkehrsplans 2014 ebenso wie Ausbau von Bike+Ride und Park+Ride. Nach Kenntnisnahme des Zwischenberichts beauftragte der Planungsausschuss die Verwaltung, die Ergebnisse im Internet zu veröffentlichen. Voraussichtlich ab Anfang Dezember können sich alle Interessierten unter www.karlsruhe.de/verkehrsentwicklung einen Überblick über die bisherige Umsetzung des Verkehrsentwicklungsplans verschaffen. -rie-

 
 

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