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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. November 2014

Stadtteilkonferenz Rintheim: Das Thema Bildung hat Vorfahrt

BILDUNG IM FOKUS: Die Rintheimer Heinrich-Köhler-Schule wird ab dem kommenden Schuljahr zur Ganztagesschule. Foto: Knopf

BILDUNG IM FOKUS: Die Rintheimer Heinrich-Köhler-Schule wird ab dem kommenden Schuljahr zur Ganztagesschule. Foto: Knopf

 

Konzept für Ganztagesschule vorgestellt / März 2015 soll Wohnbauprojekt Forststraße starten

Enorm war der Andrang kürzlich bei der sechsten Stadtteilkonferenz Rintheim im Heinz-Schuchmann-Saal. Schwerpunkte dabei waren die Neubebauung Forststraße und der Ausbau der Heinrich-Köhler-Schule zur Ganztagesschule.

In seiner Begrüßung betonte Bürgermeister Michael Obert, dass zahlreiche Projekte während des Beteiligungsprozesses von der Bürgerschaft angestoßen wurden. Naturgemäß brächte so manches Bauprojekt für Bewohner und Verkehrsteilnehmer zunächst Einschränkungen, so Obert, der von einer positiven Entwicklung im Stadtteil sprach. Über die aktive Beteiligung der Bürger freute sich auch Helmut Rempp, Vorsitzender des Bürgervereins Rintheim.

Konkret auf die Umwandlung der Heinrich-Köhler-Schule zur Ganztagesschule ging Ulrich Karl vom Schul- und Sportamt ein. Eckpunkte der Neu-Konzeption seien die Betreuung der Kinder bereits vor Schulbeginn, Betreuung bei Bedarf nach 16 Uhr sowie in den Ferien. „Wir haben steigenden Betreuungsbedarf. Und das Engagement der Stadt auf diesem Feld ist im Land einmalig“, so Karl, der auch auf den Kooperationspartner Stadtjugendausschuss (StJA) verwies.

Der Hort soll sukzessive abgebaut und die Heinrich-Köhler-Schule ab Sommer zur Ganztagesschule werden. Eines machte Schulrektor Hermann Bredl deutlich: „Ganztagesschule kann auch Spaß machen. Es bedeutet mehr individuelle Förderung, gerechte Bildungschancen und eine stärkere Öffnung für externe Partner.“ Gerade Fächer wie Sport und Musik könnten künftig stärker gewichtet werden. Auch Projekte wie Theater-AG oder Lesepatenschaften erhielten mehr Raum. „Wir nehmen einen neuen Rhythmus auf, der Familien entlastet“, so Bredl.

Von mehr Zeit „für soziales Lernen“ sprach die stellvertretende StJA-Vorsitzende Petra Kuropka. „Schule wird Lebens- und Lernort, wo es zudem mehr Freiräume für die Kinder gibt.“

Ferner gab es bei der Konferenz Zahlen und Fakten zur Wohnbebauung Rintheimer Feld. So werden von der Volkswohnung insgesamt acht Häuser mit 114 Wohnungen erstellt, davon 60 Prozent im sozialen Wohnungsbau. Zudem wird sich auf dem Areal ein Lebensmittelversorger niederlassen. Geplanter Startpunkt ist der März 2015. Mögliche Fertigstellung: zwei Jahre später. Weitere Themen waren Freiraumkonzept, Nord-Süd-Achse Rintheimer Feld sowie Energiequartier Alt-Rintheim. -voko-

 
 

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