Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. November 2014

Wettbewerbe: Blumen und Höfe prämiert

MIT EINEM ERSTEN PREIS BEDACHT: Der Hinterhof in der Grötzinger Straße „An der Pfinz“ gehörte in die Kategorie „wesentlich erneuerte und verbesserte Höfe". Foto: Gartenbauamt

MIT EINEM ERSTEN PREIS BEDACHT: Der Hinterhof in der Grötzinger Straße „An der Pfinz“ gehörte in die Kategorie „wesentlich erneuerte und verbesserte Höfe". Foto: Gartenbauamt

 

Gold, Silber und Bronze

Unsere Stadt soll schöner werden. Unter diesem Motto veranstaltet die Stadt Karlsruhe seit Jahren zwei Verschönerungswettbewerbe, den Blumenschmuck- und den Hinterhofwettbewerb. Zu beiden wurden am Wochenende die Gold-, Silber- und Bronzepreise vergeben.

Die Wettbewerbe stehen mittlerweile nicht mehr nur unter dem Schönheits-Gesichtspunkt. Immer größere Bedeutung gewinnt angesichts des Klimawandels die Ökologie, wie Bürgermeister Michael Ober bei den Preisverleihungen betonte.

Der Blumenschmuckwettbewerb ist nach wie vor einer der größten und ältesten seiner Art in ganz Deutschland und wurde 2014 zum 65. Mal in ununterbrochener Reihenfolge veranstaltet. Seit 2003 findet er allerdings aus Kostengründen nur noch alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Hinterhofwettbewerb in Eigenregie der Stadt Karlsruhe und des Gartenbauamtes statt. Für die Jahre dazwischen haben sich zwei Gartencenter in Grötzingen und Eggenstein dazu bereit erklärt, als Sponsoren aufzutreten. Und so werden in gerade Jahren gleich die Siegerinnen und Sieger zweier Wettbewerbe geehrt.

Der Hinterhofwettbewerb, den die Stadt mit dem Gartenbauamt nach wie vor alleine veranstaltet, feierte zudem in diesem Jahr ein kleines Jubiläum, denn es war die 30. Ausgabe. Die Jury, der neben vielen anderen Vertreterinnen und Vertreter der Bürgervereine angehörten, war im September in der gesamten Stadt unterwegs, um die 52 angemeldeten Höfe zu begutachten. Sie vergaben dabei immerhin sechs dritte, vier zweite und zwei erste Preise. Gartenbaudirektor Helmut Kern stellte alle Preisträger am Freitagabend in einem Lichtbildervortag vor, bevor er zusammen mit Obert die Preise im Gesamtwert von 9.250 Euro vergab.

Kerns Vortrag zum Blumenschmuckwettbewerb begeisterte einen Tag später, am Samstag, das Publikum im Bürgersaal des Rathauses nicht weniger. In diesem Jahr mussten Vor-Gutachter und die Jury 3.525 Mal Blumenschmuck an Fassaden und in Gärten bewerten. Sie vergaben 13 Gold-, 32 Silber- und 34 Bronzemedaillen. Auch die meisten dieser Gewinner erhielten ihre Auszeichnungen aus den Händen von Obert und Kern. -erg-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe