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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. November 2014

Auszeichnung: Schon immer Katzennärrin gewesen

KATZENMAMA: EB Wolfram Jäger überreichte Wera Schmitz den Tierschutzpreis samt Urkunde, Buchgeschenk und Strauß. Foto: Fränkle

KATZENMAMA: EB Wolfram Jäger überreichte Wera Schmitz den Tierschutzpreis samt Urkunde, Buchgeschenk und Strauß. Foto: Fränkle

 

Wera Schmitz vom Verein Katzenhilfe erhielt den städtischen Tierschutzpreis

Jeder hat ganz persönliche Gründe für sozialen Einsatz. Wera Schmitz ließen Kindheitserlebnisse zum grausamen Umgang mit neugeborenen Kätzchen nicht los. Als vor rund 20 Jahren dann noch eine ihrer ersten eigenen Katzen erschlagen wurde, stand fest, dass sie sich im Tierschutz engagieren würde.

„Ich war schon immer eine Katzennärrin“, sagt die Rentnerin. Vor fünf Jahren hat sie den Verein Katzenhilfe gegründet. Nimmt mit ihrem Mann (“Er muss ja auch damit leben“) ausgesetzte, verwaiste, kranke, streunende Tiere bei sich auf, lässt sie untersuchen und vermittelt ihnen ein neues Zuhause. Katzen, die keinen Abnehmer finden, dürfen bleiben.

Ihre Arbeit „für die geschundene Kreatur“ würdigte Erster Bürgermeister Wolfram Jäger jetzt mit dem städtischen Tierschutzpreis. Und dabei blieb es nicht. Jäger „adoptierte“ kurzerhand selbst zwei Katzen. Derzeit beherbergt Wera Schmitz auf ihrem Anwesen und weiteren Pflegeplätzen 120 tierische Gäste, „so viele wie nie“. Angesichts wachsender Katzenpopulationen fordert sie Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht.

Wera Schmitz investiert viel eigenes Geld in Tierarztrechnungen und Futter, akquiriert Spenden oder veranstaltet Flohmärkte. Der nächste ist am Sonntag, 7. Dezember, von 11 bis 17 Uhr in der Alten Kreisstraße 15. Auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind willkommen.  -maf-

 
 

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