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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 28. November 2014

Gemeiderat: Fragen und Antworten

DURLACHER ALLEE: Rasengleise waren Themen zweier Anfragen. Foto: Fränkle

DURLACHER ALLEE: Rasengleise waren Themen zweier Anfragen. Foto: Fränkle

 

Die Inhalte und Schwerpunkte von Städtepartnerschaften hätten sich gewandelt, die strategische Ausrichtung gewinne mehr und mehr an Bedeutung. Die Zukunft der Partnerschaften sieht die Stadt „zunehmend in einem internationalen Netzwerk, bei dem die Verbindungen und das Know-how der Städtepartner genutzt werden“, antwortete das Bürgermeisteramt in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zu Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekten in Sachen Städtepartnerschaften.

Wie die Verwaltung in ihrer umfangreichen Stellungnahme dazu weiter ausführt, seien Klimaschutz, Mobilität, nachhaltige Stadtentwicklung, demografischer Wandel, Bürgerbeteiligung, Migration oder Standortwettbewerb Themenfelder des interkommunalen Austauschs der Zukunft. Weitere Schwerpunkte seien die Vernetzung der Partnerstädte untereinander sowie die Pflege und die Förderung bürgerschaftlicher Kontakte.

Beim Jugendaustausch seien die Begegnungen in den letzten Jahren vor allem durch den Stadtjugendausschuss noch stärker auf die Basis gemeinsamer Interessen der beteiligten Jugendlichen gestellt worden. Als Beispiele dafür nennt die Verwaltung den Hip-Hop-Austausch mit Nancy und den Zirkus-Austausch mit Krasnodar.

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 Mit der CDU und der SPD hatten sich gleich zwei Fraktionen des Gemeinderats in Anfragen nach den Gründen erkundigt, aus denen heraus bei der Gleissanierung auf der Durlacher Allee auf den Einbau von Rasengleisen verzichtet wurde.

Nach Auskunft der Verwaltung hätten zum einen die sechs Wochen der Sommerferien, in denen die Sanierung über die Bühne ging, bei weitem nicht für den Umbau als Rasengleis gereicht. Laut Verkehrsbetriebe seien dazu mindestens drei bis vier Monate zu veranschlagen, in denen auch eine Vollsperrung mit entsprechendem Busersatzverkehr für die Trams und eine Umleitung der Stadtbahnen über den Hauptbahnhof erforderlich seien.

Darüber hinaus würde das Rasengleis erhebliche Kosten verursachen. Die lange Lebensdauer von Gleisanlagen erfordere eine langfristige Planung. Die Finanzmittel für eine vertiefende Bearbeitung der stadtgestalterischen Anforderungen an die Durlacher Allee mit Blick auch auf die Rasengleise für die Bahn seien in den Haushalt 2016 verschoben worden.  -trö-

 
 

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