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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Dezember 2014

Engagement: Stadt würdigt Vorbilder

DAS EHRENAMT IST AUCH JUNG GESTRICKT: Bei der Feier im Haus Solms dankte EB Wolfram Jäger auch einer Gruppe junge Karlsruherinnen und Karlsruher für ihr vorbildliches Engagement. Foto: Fränkle

DAS EHRENAMT IST AUCH JUNG GESTRICKT: Bei der Feier im Haus Solms dankte EB Wolfram Jäger auch einer Gruppe junge Karlsruherinnen und Karlsruher für ihr vorbildliches Engagement. Foto: Fränkle

 

Feier zu Tag des Ehrenamts

Über 1.000 Jahre Ehrenamt kamen kürzlich im Haus Solms zusammen. Dieses Jahrtausend verteilte sich auf 50 Männer und Frauen, die sich über lange Zeit hinweg vorbildlich für die Gesellschaft engagieren. Bei einer Feier zum Tag des Ehrenamts dankte ihnen EB Wolfram Jäger im Namen der Stadt für ihren Einsatz und ehrte sie mit Urkunden.

Die Geehrten hatte die Stadt keineswegs nach dem Zufallsprinzip ausgesucht, sie waren nach einem Aufruf des städtischen Aktivbüros von Bürgerinnen und Bürger vorgeschlagen worden. Unter ihnen war Manfred W. Schramm, der stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung. Der 72-Jährige freute sich „riesig über die Anerkennung“. Damit würdige die Stadt den Einsatz für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung an gesellschaftlichem und beruflichem Leben, sah Schramm die Auszeichnung auch als Anerkennung für die „vielen Menschen, die sich vor Ort dafür engagieren“.

Bei der Ehrung, zu der die vorbildlich Engagierten zusammen mit denjenigen, die sie vorgeschlagen hatten, gekommen waren, unterstrich Erster Bürgermeister Wolfram Jäger den hohen Stellenwert des Ehrenamts für Stadt und Gesellschaft. Das freiwillige Engagement erbringe „Leistungen die unbezahlbar sind“, führte Jäger in seiner Rede Freizeitgestaltung, Kommunikation zwischen Menschen oder die Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden als Beispiele dafür an. „Sie schaffen Werte, die das soziale Zusammenleben gestalten“, dankte der EB den Geehrten.

Unter denjenigen, die in sechs ehrenamtlichen Kategorien Urkunden erhielten waren nicht nur über lange Jahre hinweg Engagierte, sondern auch eine Gruppe junger Karlsruherinnen und Karlsruher. Damit wolle die Stadt, so Jäger,  „den in der Öffentlichkeit oft wenig bekannten Einsatz junger Menschen“ würdigen“. Und der ist groß: Nach der jüngsten Erhebung kommen Jugendliche und junge Erwachsene in Baden-Württemberg auf eine durchschnittliche „Engagementquote“ von 48 Prozent. -trö-

 
 

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