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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Dezember 2014

Verkehrsbetriebe: „Investition in Zukunft“

GEWARTET werden hier wohl ab 2016 alle Bahnen, der Rohbau des neuen Radsatzbearbeitungszentrums der VBK steht. Foto: Fränkle

GEWARTET werden hier wohl ab 2016 alle Bahnen, der Rohbau des neuen Radsatzbearbeitungszentrums der VBK steht. Foto: Fränkle

 

Richtfest für neue Wartungsanlage auf VBK-Gelände

„Wir legen uns den Laden still, wenn wir nicht drehen können“, bringt Meister Peter Utzmann die Bedeutung des neuen Radsatzbearbeitungszentrums der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) auf den Punkt. Auf dem Gelände an der Wikingerstraße war jetzt Richtfest.

Der technische Geschäftsführer der VBK, Ascan Egerer, nannte die rund 1.900 Quadratmeter große Halle samt Anbau, deren Rohbau steht, „eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Verkehrsunternehmen“. Für das voraussichtlich Ende April fertige Zentrum sind 7,8 Millionen Euro veranschlagt, die neue Radsatzbearbeitungs- oder Drehmaschine kostet eine weitere Million. Wenn die voll einsatzfähig ist, wird die bisherige Maschine (Baujahr 1995) nach Überarbeitung bei Hersteller Hegenscheidt neben der neuen aufgebaut.

Ab Frühjahr 2016 etwa sorgen beide Maschinen im gemeinsamen Dauerbetrieb dafür, dass der Bahnverkehr bei wachsendem Fuhrpark läuft. Stadt- und Straßenbahnen, künftig auch Loks, werden von den Maschinen gewartet. Sie passen das Profil der stetig, durch kurvigen Stadtverkehr stärker verschlissenen Räder der Norm an. Alle schnell erreichten 100.000 Kilometer, in der Regel früher, ist jede Bahn dran. -mab-

 
 

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