Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. Dezember 2014

Kombilösung: „Giulia“ gräbt sich nach Plan voran

„GIULIA“ FRISST SICH VORAN: Die 80 Meter lange Tunnelvortriebsmaschine ist vollständig in dem von ihr vom Durlacher Tor aus unter der Kaiserstraße gebauten Tunnelstück verschwunden.   Foto: KASIG

„GIULIA“ FRISST SICH VORAN: Die 80 Meter lange Tunnelvortriebsmaschine ist vollständig in dem von ihr vom Durlacher Tor aus unter der Kaiserstraße gebauten Tunnelstück verschwunden. Foto: KASIG

 

Der Gerlinde-Tunnel entsteht derzeit entlang des KIT / In der Vorweihnachtszeit herrscht Hochbetrieb auf den Baustellen

Der Bau des Gerlinde-Tunnels unter der Kaiserstraße nimmt immer mehr Gestalt an. Die Tunnelvortriebsmaschine „Giulia“ ist auf Ihrem Weg, der sie zunächst vom Durlacher Tor bis zum Berliner Platz und der künftigen unterirdischen Haltestelle Kronenplatz führt, fast 200 Meter vorangekommen.

Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Karlsruher Kombilösung mitteilt, können Interessierte nun auch im Internet nachvollziehen. Eine Grafik unter :www.diekombiloesung.de („Aktuelles“, Untermenu „Tunnelvortrieb“) zeigt den Standort der 80 Meter langen Tunnelvortriebsmaschine an, die bereits komplett in dem von ihr gebauten Tunnel steht. Derzeit gräbt sie im Untergrund unter der Kaiserstraße entlang der Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Jeder der im Internet gezeigten Abschnitte entspricht 100 Metern.

Auf der Kaiserstraße selbst gehen indessen die Arbeiten an der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße in den Endspurt vor der Pause über Weihnachten und den Jahreswechsel. In dieser Woche hat das „Eindüsen“ der Hochdruckinjektionssohle (HDI-Sohle) auf der Nordwestecke Lammstraße/Kaiserstraße begonnen. In Ost-West-Richtung können Fußgänger nun auf einer Brücke auf der Nordseite der Kaiserstraße das Baufeld queren. Am Marktplatz ist jetzt die Betonage eines Teildeckels vorgesehen. Die Schlitzwände sind mit Ausnahme des Bereichs um die Rampe im südlichen Teil der Baugrube abgestemmt. Den Fußweg von der Rathauspforte nach Norden zur Zähringer Straße stellen die Kombibauer nächste Woche über einen Steg wieder her.

Beim Nordkopf am Ettlinger Tor steht der Aushub des Erdreichs unter dem Deckel an. Einer der Teildeckel erhält derzeit noch seine Oberflächenabdichtung, die wegen der niedrigen Temperaturen im Schutz eines großen Zelts aufgebracht wird. Der Abbruch der alten Straßenüberführung daneben auf der Kreuzung Ettlinger Tor schreitet weiter voran: Nachdem die vor fünf Jahrzehnten aufgetragenen Betonschutzschichten jetzt abgetragen sind, stehen nun im Beton Trennschnitte für den Abbruch der Überführung auf dem Plan der Arbeiter.

Südlich bis zur künftigen unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum errichten sie derzeit in einem Teilabschnitt für den Tunnel wie in der Westhälfte für die Haltestelle Kongresszentrum Leitwände zur Vorbereitung auf den Schlitzwandbau. Das Herstellen von Schlitzwänden beherrscht auch das Geschehen im Tunnelabschnitt südlich der Haltestelle Kongresszentrum. -red-/-trö-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe