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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 19. Dezember 2014

Flüchtlingshilfe: "Es ist Zeit, Danke zu sagen"

DANK FÜR SOLIDARITÄT: OB Mentrup lud Aktive der Flüchtlingshilfe ins Rathaus ein. Mit dabei waren Staatsministerin Silke Krebs (daneben) und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl (r.). Foto: Knopf

DANK FÜR SOLIDARITÄT: OB Mentrup lud Aktive der Flüchtlingshilfe ins Rathaus ein. Mit dabei waren Staatsministerin Silke Krebs (daneben) und Regierungspräsidentin Nicolette Kressl (r.). Foto: Knopf

 

OB Mentrup gab Empfang im Rathaus für Aktive

Über das Lebensnotwendige hinaus braucht es für Flüchtlinge Beratung, Kleiderkammern, Dolmetscherdienste, Kinderbetreuung und etliches mehr – kurz: Willkommenskultur. Und die gibt es in der Fächerstadt in großer Vielfalt.

Zahlreiche haupt- und ehrenamtliche Aktive engagieren sich in der Flüchtlingsarbeit. Um seine Wertschätzung dafür zum Ausdruck zu bringen, lud OB Frank Mentrup kürzlich Helfer und Helferinnen zu einem Empfang in den Bürgersaal des Rathauses ein. „Sie haben sich in verschiedenen Organisationen für Flüchtlinge verdient gemacht. Da ist es Zeit einfach mal innezuhalten und Danke zu sagen“, sagte der Rathauschef, der hinzufügte: „Hier wird bürgerschaftliches Engagement aus einer tiefen empathischen Grundeinstellung ausgeübt. Diese Solidarität ist ein gutes Zeichen für unser Gesellschaft.“

Positiv begrüßte Mentrup, dass mittlerweile ein Umdenken stattgefunden habe und zusätzliche Mittel und mehr Personal für den zunehmenden Flüchtlingsstrom bereitgestellt würden. Denn mit den bisherigen Kapazitäten sei Flüchtlingsarbeit nicht mehr zu bewerkstelligen.

Lob gab es auch von Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium der Landesregierung. „Hier ist erst einmal Demut angebracht. Was sie unter verschärften Bedingungen leisten, ist großartig.“ Konkret über ihre Arbeit sprachen Catherine Devaux sowie Manuela Nehal von der Flüchtlingshilfe Karlsruhe. „Die Kultur des Zusammenlebens hat eine gute Basis in Karlsruhe. Viele helfen spontan mit“, sagte Devaux. Über die Organisation der Grundversorgung berichtete Nehal. Sie wünschte sich mehr Unterstützung von Seiten des Regierungspräsidiums, um so neben der nötigen Versorgung noch mehr Beistand leisten zu können. Zudem gab es einen Film des SWR zu sehen über Hilfsaktionen vor Ort. -voko-

 
 

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