Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Dezember 2014

Kombilösung: Giulia erreichte ihr Etappenziel

GESCHEHEN UNTER TAGE: „Giulia“ gräbt sich bis Herbst unter der Kaiserstraße hindurch. Im Bild ein Blick auf die bisher zwischen Durlacher Tor und Berliner Platz gebaute Tunnelstrecke. Foto: KASIG

GESCHEHEN UNTER TAGE: „Giulia“ gräbt sich bis Herbst unter der Kaiserstraße hindurch. Im Bild ein Blick auf die bisher zwischen Durlacher Tor und Berliner Platz gebaute Tunnelstrecke. Foto: KASIG

 

Tunnelbohrer ist unter Berliner Platz / Bei Kombilösung jetzt Baupause bis Dreikönig

Die Tunnelvortriebsmaschine „Giulia“ hat pünktlich zur Baupause der Kombilösung ihr Etappenziel erreicht. Sie „ruht“ jetzt bis Dreikönig unter dem Berliner Platz in der künftigen unterirdischen Haltestelle Kronenplatz.

Zuvor hatte „Giulia“ seit ihrem Start am 18. November am Durlacher Tor den Gerlinde-Tunnel auf einer Länge von 382 Metern hergestellt. Pünktlich am Mittwoch, 7. Januar, - am Tag nach Dreikönig - gehen alle Arbeiten für die Kombilösung „oben“ und „unten“ weiter. Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, sind sämtliche Baustellen in der Pause abgesichert.

Als letzte Arbeit im alten Jahr wurde am Mühlburger Tor die Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle) in das Erdreich östlich der von Süden nach Norden führenden Fahrbahn eingedüst. Westlich der Kreuzung waren die Arbeiter mit dem Setzen von Wandankern im Bereich der Tunnelrampe beschäftigt.

An der Lammstraße werden im Januar restliche HDI-Arbeiten an der Nordwestecke der künftigen Haltestelle erledigt. Die HDI-Sohle an der Nordwestecke Marktplatz / Kaiserstraße konnte bereits vor Weihnachten fertig gestellt werden.

Am östlichsten Punkt der Kombilösung ist der Aushub für die Rampe in der Durlacher Allee nahezu vollständig erledigt; im Januar beginnen die Ingenieurarbeiten für das Rampenbauwerk. Am Marktplatz ist der Teildeckel betoniert. Ein Steg sorgt jetzt zwischen Rathauspforte und Zähringerstraße für eine stabile Fußgängerverbindung. Der Aushub für die letzten beiden südlichen Teildeckel Richtung Hebelstraße ist erfolgt, hier können die Kombi-Bauer im nächsten Jahr mit der Herstellung der Deckel beginnen.

In der Karl-Friedrich-Straße dauern die Bohrungen und das Einpressen von Feststoff und Weichgel zur Vorbereitung des Untergrunds für den späteren bergmännischen Tunnelvortrieb auch im neuen Jahr noch an. Unter den Haltestellendeckeln nördlich und südlich der Kreuzung Ettlinger Tor wurde das Erdreich ausgebrochen, im Januar werden dann die Haltestellenwände seitlich verankert. Zwischen dem nördlichen und südlichen Haltestellenteil hat eine Betonsäge die Bodenplatte der alten Unterführung Kriegsstraße für den Abbruch vorbereitet. Unten in der Unterführung ist die erste von zwei Schottwänden betoniert. Zwischen denen erfolgt dann der Abbruch des alten Überführungsbauwerks. -red-/-trö-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe