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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. Januar 2015

Kultur: Ungarische Fotokunst

 

„Photo Art Budapest“ und vieles mehr bei der Art

Es ist eine Ikone der Fotografie. Das Bild Pablo Picassos, der seine vorausgehende Gefährtin Françoise Gilot am Strand von Golfe-Juan mit einem Schirm vor der südfranzösischen Sonne schützt. Dokumentiert hat die Szene im August 1948 der unter dem Pseudonym Robert Capa firmierende ungarische Bildjournalist Endre Ernő Friedmann (1913 bis 1954).

Weltberühmt durch Aufnahmen wie die eines republikanischen Soldaten im Spanischen Bürgerkrieg, der im auslösenden Moment scheinbar von einer Kugel getroffen wird oder die von der Landung der Alliierten beim D-Day 1944 in der Normandie. Wie in den Ausgaben zuvor versammelt die zwölfte Art Karlsruhe vom 5. bis 8. März in der Messe Karlsruhe nicht nur Gemälde, Grafiken und Skulpturen von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst. Auch Fotografie nimmt wieder breiten Raum ein.

In Halle 1 erwartet Besucherinnen und Besucher in diesem Jahr ungarische Fotokunst - unter anderem mit acht Schlüsselwerken Robert Capas. Leihgeber ist das Ungarische Nationalmuseum. Zusammen mit Henri Cartier-Bresson, David Seymor und George Rodger gehörte der später in den USA lebende Capa zu den Gründern der legendären Fotoagentur Magnum.

„Auftritte“ bei der Art haben überdies der Avantgardist und Bauhaus-Lehrer László Moholy-Nagy sowie seine Fotografenkollegen André Kértesz, Brassaï, Lucien Hervé und Martin Munkacsi. Zeitgenössische Positionen der ungarischen Szene decken Galerien sowie das 2013 eröffnete Robert Capa Center in Budapest unter anderem mit einer Solo-Show des Konzeptkünstlers und Fotografen Gábor Gerhes ab. -red-/-maf-

 
 

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