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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. Januar 2015

Sonntagplatz: Boulisten und Kinder gut bedacht

GEGENWART UND ZUKUNFT des Sonntagplatzes hat Sonja Strehle vom Gartenbauamt interessierten Anwohnern erläutert. Foto: Fränkle

GEGENWART UND ZUKUNFT des Sonntagplatzes hat Sonja Strehle vom Gartenbauamt interessierten Anwohnern erläutert. Foto: Fränkle

 

Die Umgestaltung des Sonntagplatzes rückt näher, sorgt aber nach wie vor für lebhafte Debatten. Konsens ist das Ziel, vor allem Kindern und darüber hinaus Erwachsenen, speziell den passionierten Boule-Spielern, bessere Bedingungen zu bieten.

Der Schandfleck soll wieder zu einem Magneten der Südweststadt werden. Die städtischen Mittel, so Gartenbauamtsleiter Helmut Kern, reichen zunächst nur für den westlichen Teil. Der hat eine Sanierung besonders nötig.

Teil des nun im Kinder- und Jugendhaus Südwest vorgestellten Plans sind zusammenhängende Spielgeräte zum Klettern, Schaukeln, Abhängen. Anders als bei früheren Veranstaltungen, über die sie sich kreativ eingebracht hatten, waren keine Kinder da. Engagierte Bürger besprachen, wie sich Ruhestörer, die den Platz zumüllen, womöglich Drogen umschlagen, fernhalten lassen. Die Frage, ob Beleuchtung abschreckt oder nicht, blieb offen. Wenn „Klein-Paris“ von vielen Bürgern belebt wird, hilft das, war einhellige Meinung.

Eventuelle Störungen zwischen Kindern und Boulespielern, die laut Plan westlich der Hirschbrücke schwerpunktmäßig ihrem Hobby frönen können, sollten künftig noch besser vermeidbar sein. Die Basketballkörbe verschwinden wegen des Lärms dauerhaft, die Tischtennisplatten bleiben - eventuell verlagert. Bänke kommen hinzu. Im Frühjahr soll laut Gartenbauamt die umstrittene Vegetation im Osten bearbeitet werden,  gegen Herbst könnte der Umbau erfolgen. -mab-

 
 

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