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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. Januar 2015

Sanierung Grünwettersbach: Gestalten, planen, erneuern

GROSSES INTERESSE AN SANIERUNG: Thomas Sippel führte die Teilnehmer des Stadtteilspaziergangs durch Grünwettersbach. Foto: Fränkle

GROSSES INTERESSE AN SANIERUNG: Thomas Sippel führte die Teilnehmer des Stadtteilspaziergangs durch Grünwettersbach. Foto: Fränkle

 

Ortskern soll Sanierungsgebiet werden / Begehung mit Bürgern

Der Ortskern von Grünwettersbach soll von einer städtebaulichen Erneuerung profitieren. Einen entsprechenden Antrag auf Fördermittel vom Land Baden-Württemberg hat die Stadt Karlsruhe bereits gestellt. Nun stehen als nächstes die vorbereitenden Untersuchungen an. Deshalb hatte das Stadtplanungsamt für vergangenen Samstagnachmittag, 24. Janaur, zu einem Rundgang durch den Höhenstadtteil eingeladen. Hier konnten Bürgerinnen und Bürger Wünsche und Anregungen für die Sanierung äußern.

Ortsvorsteher Rainer Frank freute sich, rund 100 Interessierte begrüßen zu können. Darunter Stadträte, fast der gesamte Wettersbacher Ortschaftsrat und auch Mitarbeiter des Stadtplanungsamts. Durchgeführt hat den Rundgang Thomas Sippel vom Netzwerk für Planung und Kommunikation Sippel | Buff.

Bevor sich die große Gruppe auf den Weg machte, erinnerte er daran, dass Grünwettersbach bereits 2012 und 2013 im Zuge der Städtebaulichen Rahmenplanung der Höhenstadtteile unter die Lupe genommen wurde. Ergebnis dieser Planung war, jetzt den Fokus auf Grünwettersbach zu richten.

Los ging es am Rathaus. Hier kritisierten Teilnehmer des Rundgangs, dass dies „kein Ort für Kommunikation" sei. Die Verkehrsbelastung sei groß, außerdem fehlten Parkplätze und eine Querung. Am Lindenplatz „wäre ein Café toll", wünschte sich eine Bürgerin. Aber „es ist zu laut, um sich hier aufzuhalten", kamen sofort Bedenken, während sich die zehnjährige Sophia freute, dass „es hier überhaupt einen Platz gibt, wo man sich aufhalten kann." An der Kreuzung Am Wetterbach/Busenbacher Straße kritisierten Bürger, dass „Ranfahren und Parken" schwierig seien. Im alten Schulhaus, dies teilte Rainer Frank mit, soll ein vierzügiger Kindergarten entstehen. Die Bürger wünschen sich außerdem einen Veranstaltungsort, etwa für Seniorenangebote. Hier brachte Sippel den Pavillon unterhalb der Schule als „Multifunktionsgebäude" ins Spiel. Beliebt in Grünwettersbach ist das Eiscafé. Auch Bäckerei, Metzger und Bank sind wichtig. Deshalb lohne es sich, diesen Platz aufzuwerten, meinten Bürger. Bedenken gab es, Am Wetterbach in zweiter Reihe zu bauen, außerdem seien die alten Scheunen schön.

Weiter ging es am Mittwochabend mit einer Auftaktveranstaltung zu den vorbereitenden Untersuchungen. Mehr dazu ist in der nächsten StadtZeitung zu lesen. -res-

 
 

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