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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. Januar 2015

Schulen: Für Ganztagsgymnasium

DIE SCHLÜSSELHOHEIT ging von Architekt Witan (links) und Schuldezernent Lenz an Fichte-Leiterin Kraus über. Foto: Fränkle

DIE SCHLÜSSELHOHEIT ging von Architekt Witan (links) und Schuldezernent Lenz an Fichte-Leiterin Kraus über. Foto: Fränkle

 

Fichte-Bau mit Mensa/Aula und weiteren Räumen eröffnet

Eine neue Ganztagseinrichtung, für Schüler des Fichte-Gymnasiums als Mensa und Übungsort kreativer Arbeitsgemeinschaften schon seit Beginn des Schuljahres Alltag, wurde nun offiziell eröffnet: an der Ecke Karl-/Sophienstraße, wo das frühere Künstlerhaus stand.

Die Stadt hatte dessen maroden Saalbau 2007 erworben und ihn später abreißen lassen, was günstiger war als ein Umbau. Die Fichte-Oberstüfler „hassten und liebten“ ihr Provisorium, so Schulleiterin Ingeborg Kraus: „Es war unkonventionell, aber auch zugig, und es regnete durchs Dach.“ Derlei ist nicht mehr zu fürchten, Charakter hat auch der Neubau.

Entworfen von den Darmstädter „Netzwerkarchitekten“, für insgesamt rund 4,2 Millionen Euro auf drei Etagen realisiert - mit Mensa / Aula samt zweier Bühnen, mehreren Musik- und Aufenthaltsräumen, einem Schulhof.
Die wenige Häuser weiter beheimatete, 1893 als erstes deutsches Mädchengymnasium gegründete Schule litt mit heute etwa 850 Schülerinnen und Schülern nicht zuletzt wegen des Ganztags- und G-8-Bedarfs an Platznot.

„Die neuen Räume bieten weitere Möglichkeiten des Lehrens, Lernens, Sich-Entfaltens“, begrüßte Bürgermeister Martin Lenz die Schule „als lebenswerter Ort“. Seinem künstlerischen Anspruch bleibt das Fichte-Gymnasium treu, wie „Voice Project“ und gleich beim ersten Auftritt die Lehrer-Schüler-Band bewiesen. Architekt Oliver Witan erklärte die glatte Fassade an der Sophienstraße zur gelungenen Einbindung in den Stadtraum und den Treppenraum zum Hingucker. -mab-

 
 

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