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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. Januar 2015

TechnologieRegion: Die TRK ist WINregion

ALS SYMBOL nahm Landrat Schnaudigel (M.) für die TRK eine Urkunde von Minister Schmid (r. daneben) entgegen. Foto: Potente / RegioWIN

ALS SYMBOL nahm Landrat Schnaudigel (M.) für die TRK eine Urkunde von Minister Schmid (r. daneben) entgegen. Foto: Potente / RegioWIN

 

Europa und Land fördern Projekte / Welcome-Portal online

„Das Konzept dieses Wettbewerbs ging auf.“ Dieser Einschätzung von Landeswirtschaftsminister Dr. Nils Schmid folgte große Erleichterung bei den Vertretern der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK), die sich künftig auch WINregion nennen und mit der Förderung zweier Leuchtturmprojekte rechnen darf.

Grund ist der am vergangenen Freitag in Stuttgart verkündete und zelebrierte Triumph beim Landeswettbewerb RegioWIN. „Ich freue mich sehr darüber, was unser Leitbild ‚smart movement - Region in Bewegung. Bewegung für die Region’ erreicht hat“, so TRK-Vorsitzender Dr. Frank Mentrup. Er sieht das Ziel, „die führende Region für IT, Energie und Mobilität in Europa zu werden“ näher gerückt.

Kernkompetenz Mobilität

Landesweit wurden alle elf Finalisten und 21 ihrer 61 Projekte prämiert: für die TRK RegioMOVE, das einen einzigen, anbieterübergreifenden Verkehrsverbund für optimierte multimodale Personenmobilität in der gesamten Region anstrebt, und efeuCampus, über das ein Innovations- und Kompetenzzentrum in Bruchsal emissionsfreie Gütertransportkonzepte entwickeln und anwenden soll. Das summierte Investitionsvolumen von gut 18,5 Millionen Euro ist nun stemmbar, denn: „Davon werden etwa die Hälfte über die Europäische Kommission mit dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, kurz EFRE, aus Brüssel und ein Fünftel aus Stuttgart über öffentliche Mittel in die Region zurückfließen“, bilanziert der Geschäftsführer der TRK, Jochen Ehlgötz.

Baden-Württemberg hat als erstes Bundesland, das einen solchen Wettbewerb ins Leben rief, ganz im Sinne Europas gehandelt, das eine Abkehr vom Gießkannenprinzip fordert, aber auch nicht berücksichtigte Projekte im Auge behält. Dazu zählt RegioENERGIE, das die Energiewende auf TRK-Gebiet interkommunal umsetzen soll. Unabhängig vom Ergebnis hob Ehlgötz die „gewachsene Partnerschaft“ und die interdisziplinäre Kooperation hervor.

Nachdem Minister Schmid für ein Kontinuierliches Regionales Verbesserungsprogramm und  das nach der Veranstaltung direkt geknüpfte RegioWIN-Netzwerk geworben hatte, galt die erste Laudatio der TRK. Deren prämierte Projekte nannte der DGB-Landesvorsitzende Nikolaus Landgraf darin „beispielgebend für ganz Baden-Württemberg“. Dass er danach Mannheim „als Hotspot der Medizintechnik“ würdigte, unterstrich die Wettbewerbsqualität.

Trotz aller Erfolge bleibt der Fachkräftemangel Herausforderung. Zur Betreuung der international Umworbenen hat die TRK jetzt ihr Willkommensportal gestartet: mit wichtigen Infos und Hilfen, auch auf Englisch: www.welcome.technologieregionkarlsruhe.de. -mab-

 
 

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