Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Februar 2015

Gemeinderat: Fragen und Antworten

 

Kombilösung

Der durchschnittliche Energieverbrauch der Tunnelvortriebsmaschine, die sich derzeit in Richtung Marktplatz gräbt, liegt bei rund 57.000 Kilowattstunden pro Tag. Davon geht die Stadtverwaltung aus. Nachgefragt hatte Jürgen Wenzel. Der FW-Stadtrat erfuhr auch, dass laut einem Gutachten aus dem Jahr 2014 "durch den Einsatz der Tunnelbohrmaschine keine unzulässigen Einwirkungen auf Menschen in Gebäuden und Auswirkungen auf bauliche Anlagen zu erwarten sind." Den GfK-Stadträten Friedemann Kalmbach und Reinhold Yabo teilte die Stadtverwaltung auf Nachfrage mit, dass juristische Gutachten zu dem Ergebnis kämen, dass "die Forderungen der Arge bezüglich der so genannten zeitgebundenen Gemeinkosten so nicht bestehen." Die Arbeitsgemeinschaft Stadtbahntunnel Karlsruhe (Arge) hatte zusätzliche Forderungen in Höhe von 125 Millionen Euro mit bauzeitlichen Verzögerungen und zeitgebundenen Gemeinkosten begründet

Nachtspeicherheizungen

Die Zeiten, in denen billiger Strom zur Verfügung steht - insbesondere an kalten Wintertagen -, beschränken sich auf wenige Stunden im Jahr, informierte die Stadtverwaltung FDP-Stadtrat Tom Høyem. Er hatte sich für die "intelligente thermische Heizung zur Speicherung von Strom" eingesetzt. Für Grötzingen gelte, so die Stadtverwaltung, dass alle Alternativen deutlich teurer seien als der Weiterbetrieb der Nachspeicherheizungen.

Bildungs- und Teilhabepaket

Da es bei der Bearbeitung von Anträgen auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket längere Wartezeiten gibt, hat die Stadtverwaltung zwei weitere Stellen geschaffen. Nachgehakt in dieser Sache hatte die SPD-Fraktion.

Fracking

Große Bedenken gegen den Einsatz von Fracking im Stadtgebiet Karlsruhe hat der städtische Umwelt- und Arbeitsschutz. Es bestehe ein hohes Gefährdungspotential für die Umwelt (Grundwasser, Naturschutz, Bodenschutz) und für die Menschen. Laut Stadtverwaltung gab es seit 2011 keine Anfragen oder Anträge, Fracking im Stadtkreis anzuwenden. Und bei der Explorationsbohrung in Leopoldshafen seien 2013 keine abbauwürdigen Kohlenwasserstoffvorkommen nachgewiesen worden. Zuständige Genehmigungsbehörde sei das Regierungspräsidium Freiburg. Nachgefragt hatten Sabine Zürn und Niko Fostiropoulos (Die Linke). -res-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe