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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Februar 2015

Gemeinderat: Stärkung des Innenstadthandels

 

Vor Weihnachten hatte die CDU in Sorge vor Umsatzeinbußen des Innenstadthandels im Weihnachtsgeschäfts einen Antrag zu dessen Stärkung gestellt.

 Damit, welche Maßnahmen Stadtmarketing, Citypartner, Verkehrsbetriebe, Tiefbauamt und andere während dieser Zeit anboten, zeigte sich Stadtrat Thorsten Ehlgötz jedoch zufrieden. Ehlgötz forderte, dass die Verwaltung mit dem Handel im Gespräch bleiben müsse. „Aber wir sind auf einem gute Weg" zeigte er sich mit einer Weiterbehandlung des Themas im Wirtschaftsförderungsausschuss einverstanden.

Ehlgötz lobte insbesondere die Straßenverkehrsführung vor Weihnachten und das temporäre Parkplatzangebot mit Freifahrtscheinen am Messplatz. Dieses aber kritisierte Uwe Lancier (KULT), weil sich Autofahrer nicht daran gewöhnen konnten. Wie Joshua Konrad (GRÜNE) bemängelte Lancier fehlende Fahrradabstellplätze. Auch fand er keinen Sinn in Busparkplätzen. Konrad vertrat die Auffassung, geringere Parkgebühren führten zu Staus, weil mehr Autos in die Stadt kämen. Sie sollten aber bei gutem ÖPNV-Angebot weiter draußen abgestellt werden. Thomas Hock (FDP) wollte freilich weiterhin mit dem Auto in die Stadt fahren können.

Für Michael Zeh und David Hermanns (beide SPD) ging die Diskussion am Kern vorbei. Sie müsse nicht „Auto gegen Fahrrad oder ÖPNV" lauten. Sondern es müssten die Verhaltensweisen der Verbraucher betrachtet werden, die sich zunehmend des Online-Handels bedienten. Daher müsse das Einkaufserlebnis mit Marketingmaßnahmen zur Attraktivitätssteigerung gehoben werden. An diese Steigerung müsse man jetzt gehen und nicht fünf oder sechs Jahre warten, meinte Jürgen Wenzel (FW). -erg-

 
 

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