Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Februar 2015

Indoor-Meeting: Komplimente ohne Ende

DIE EM-DRITTE CINDY ROLEDER (Start Nr. 361) siegte über 60-Meter-Hürden vor den Belgierinnen Anne Zagre (408) und Eline Berings (218) sowie Weltrekordlerin Susanna Kallur (768). Foto: KEG

DIE EM-DRITTE CINDY ROLEDER (Start Nr. 361) siegte über 60-Meter-Hürden vor den Belgierinnen Anne Zagre (408) und Eline Berings (218) sowie Weltrekordlerin Susanna Kallur (768). Foto: KEG

 

Phantastische Atmosphäre in ausverkaufter Messehalle

Von eine „rundum gelungenen Veranstaltung in der neuen Halle", schwärmte der vierfache Weltmeister Christian Cantwill (USA) nach seinem Sieg im Kugelstoß-Wettbewerb beim Indoor-Meeting. am Samstag. „Größer, heller, besser", zog sein Dauerkonkurrent David Storl den direkten Vergleich zur Europahalle.

Der Weltmeister konnte wegen Trainingsrückstands nicht am Wettkampf teilnehmen, schaute sich aber schon einmal die Halle an, in der er bei den Deutschen Meisterschaften (21. und 22. Februar) seine Titelsammlung erweitern will. Dann wird auch Hochsprungstar Raphael Holzdeppe wieder antreten, der sich mit einer Erkältung bereits bei der Eingangshöhe von 5.40 Meter verabschiedete.

Nach der folgenden One-Man-Show war Weltrekordhalter Renaud Lavillenie trotz seines Sieges mit neuem Meeting-Rekord von 5,86 Meter verschnupft, weil er die selbst angepeilte 6-Meter-Marke nicht geschafft hatte.

Ohnehin haderten die Athleten eher mit sich selbst als mit den Wettkampfbedingungen. „Es ist wie bei einer Weltmeisterschaft" war Weltrekordhalterin Susanna Kallur beim Sieg von Cindy Roleder (8,03 Sekunden) über 60 Meter Hürden mit ihrem vierten Platz zufrieden und lobte das voll mitgehende Publikum. Insgesamt sieben Weltjahres-Bestleistungen konnten die 4.600 Zuschauer in der ausverkauften Messehalle 2 miterleben.

Von einem „tollen Aufschlag" sprach denn auch OB Dr. Mentrup: Mit dem Blick auf die Wirtschaftlichkeit gelte es, nun „dran zu bleiben". Nachdem durch den Ankauf der Rundbahn mit sechs Laufbahnen die Tür für internationale Prädikate aufgestoßen wurde, lässt KEG-Geschäftsführer Martin Wacker auch keine Zweifel daran,  dass Veranstaltungen auf Weltniveau in der Messe die „absolute Zukunft sind". Glänzende Aussichten damit auch für Sportler aus der Region wie Julian Howard. Der Deutsche Hallenweitsprungmeister von der LG Karlsruhe flog am Samstag mit 8,04 Meter auf den zweiten Platz und schaffte damit bereits die EM-Qualifikation. -fis-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe