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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Februar 2015

Kombilösung: Marktplatz im Visier von „Giulia“

SCHAUPLATZ ETTLINGER TOR: Vorne ist dank des abgebrochenen Deckels der „Durchblick“ auf die frühere Unterführungsfahrbahn möglich ist, im Tunnelabschnitt südlich der Aushub zu erkennen. Foto: KASIG

SCHAUPLATZ ETTLINGER TOR: Vorne ist dank des abgebrochenen Deckels der „Durchblick“ auf die frühere Unterführungsfahrbahn möglich ist, im Tunnelabschnitt südlich der Aushub zu erkennen. Foto: KASIG

 

Tunnelbohrer kommt wie geplant voran / Bewegung auch auf anderen Kombi-Baustellen

„Giulia“ kommt beim Bau des Gerlinde-Tunnels unter der Kaiserstraße gut voran. Wie die Karlsruher Schieneninfrastrukturgesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung mitteilt, hat die Tunnelvortriebsmaschine bereits gut die Hälfte der Strecke zwischen der Haltestelle Kronenplatz und Marktplatz geschafft.

Auch oberirdisch laufen die Arbeiten auf allen Baufeldern: Am Mühlburger Tor können nun die Verankerungsarbeiten der Rampenwände weitergehen, nachdem sich der Verdacht auf unter der Kaiserallee liegende Kampfmittel nach den Sondierungen zerschlagen hat.

Östlich des Mühlburger Tors wird ein Teil des Deckels des Tunnelabschnitts zwischen dem Zielschacht für die Tunnelvortriebsmaschine und der Rampe betoniert. Auf der Nordostecke des Europaplatzes steht am Zugang Karlstraße das Schließen der Oberfläche an. Bis Mitte Februar ist die Fläche rund um den Treppenabgang wieder begehbar.

In der Kaiserstraße zwischen Lammstraße und Ritterstraße sind die Stadtwerke entlang der Ladenzeile auf der Nordseite mit Leitungsverlegungen beschäftigt. Auf der Nordwestecke der Kaiserstraße mit der Lammstraße läuft derzeit die Qualitätssicherung für die Hochdruckinjektions-Sohle. Gegenüber, auf der Südwestecke Marktplatz und Kaiserstraße, ist die Verankerung der Sohle fertig gestellt.

Und in der Durlacher Allee können die Kombibauer Verankerungsarbeiten im Tunnelabschnitt zwischen der künftigen unterirdischen Haltestelle und der Rampe fortsetzen, nachdem auch hier Verdachtspunkte auf Kampfmittel unter der Straße ausgeräumt werden konnten. An der Rampe zum Gottesauer Platz hin werden Schalungsarbeiten vorgenommen.

Auf dem Marktplatz stehen die Bewehrungsarbeiten für den dritten Teildeckel auf dem Programm. In der Karl-Friedrich-Straße wird südlich und nördlich des Rondellplatzes an Bohrungen und den sich anschließenden Feststoff- und Weichgelinjektionen gearbeitet, um den Boden auf den bergmännischen Ausbruch dieses etwa 250 Meter langen Tunnelstückes vorzubereiten.

Nördlich und südlich des Ettlinger Tors werden die Wände seitlich verankert. Im Bereich des auf der Kreuzung entstehenden Kombibauwerks wird der Abbruch der Bodenplatte des 50 Jahre alten Bauwerks mit Betonsägeschnitten vorbereitet. Im sich südlich anschließenden Tunnelabschnitt bis zur unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum erfolgt der Aushub. An der Haltestelle Kongresszentrum werden auf der westlichen Seite Schlitzwände hergestellt. -red-/-trö-

 
 

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