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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Februar 2015

Kultur: Lektionen in Phantasie und Kreativität

DIE JUKS-PALETTE künstlerischer Bildung reicht von A wie Akademievorbereitung über Ballett, Film, Fotografie, Graffiti, Malen, Musical, Rhythmik, Tanz und Theater bis Z wie Zaubern. Foto: Bastian

DIE JUKS-PALETTE künstlerischer Bildung reicht von A wie Akademievorbereitung über Ballett, Film, Fotografie, Graffiti, Malen, Musical, Rhythmik, Tanz und Theater bis Z wie Zaubern. Foto: Bastian

 

Jugendkunstschule feierte 25. Geburtstag mit Familiennachmittag und Festakt

„Nichts wie hin“ ermunterte die Jugendkunstschule (Juks) und zahlreiche Gäste folgten am Samstag der Einladung, gemeinsam „fünf und zwanzig“ Jahre Bestehen zu feiern.

Bunt, anregend, schöpferisch, phantasievoll und kreativ: Der Familiennachmittag mit vielen Workshops bot einen Eindruck, was Konzept und Kurspalette der Schule in Trägerschaft der Volkshochschule ausmacht. So entstand unter dem Motto „Wir sind die Juks“ eine Ausstellung zuvor fotografierter und später phantasievoll verfremdeter Porträts. Seit ihrer Gründung habe die Juks 33 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene begeistert und dazu animiert, „sich auszudrücken und zu entfalten“, bescheinigte Erster Bürgermeister Wolfram Jäger bei der abendlichen Festveranstaltung im Ulrich-Bernays-Saal des VHS-Studienzentrums „dem großartigen Team großartige Arbeit“.

Kulturelle Bildung stehe bei der Stadt hoch im Kurs, sei Teil des kürzlich verabschiedeten Kulturkonzepts. Eine wahre Gründerwelle an Jugendkunstschulen habe sich damals über Baden-Württemberg ergossen, blickte Matthias Wolf vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport zurück. Mittlerweile sei deren Förderung durch das Land „gesetzlich garantiert.

Leiterin Meggi von Löhneysen-Rochell griff einige wichtige Projekte aus über 4 000 Veranstaltungen heraus. Wie es gelinge, über Theater und Tanz Brücken zu bauen, habe 1999 die deutsch-rumänische Produktion „Peter und der Wolf“ mit Karlsruhes Partnerstadt Temeswar gezeigt.

Oder auch „Domino 189“ von 2002, eine Kunstaktion mit dem Jugendzentrum „Weiße Rose“ in Oberreut zur Stärkung der Identifikation mit dem Stadtteil. Heraus kamen über 200 wetterfeste farbige Bildsteine aus Holz, Metall, Ton oder Beton, die bis heute Häuserwände und Mauern schmücken. Als „Kunststück“ ebenfalls eindrücklich - die bespielbare Wasseranlage an der Kita Kentuckyallee. -maf-

 
 

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