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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Februar 2015

Soziales: Kochen und Service sind inklusiv

BESONDERE ATMOSPHÄRE: Im Café Comba bewirten jeden Dienstag ab 16 Uhr Jugendliche mit und ohne Behinderung die Gäste. Foto: Fränkle

BESONDERE ATMOSPHÄRE: Im Café Comba bewirten jeden Dienstag ab 16 Uhr Jugendliche mit und ohne Behinderung die Gäste. Foto: Fränkle

 

Jugendliche mit und ohne Handicap betreiben gemeinsam das Café Comba im Jubez

„Die Kartoffel-Kresse-Suppe ist lecker, die hab ich gemacht“, lacht der 21-jährige Nikolaus und flitzt mit dem Tablett durch das Café Comba. Gemeinsam mit neun anderen Jugendlichen mit und ohne Behinderung führt er jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr das inklusive Café Comba, die „Café-Oase mit besonderem Aroma“ im Jubez Café. Von Namensfindung, Design über Werbung bis zu den Angeboten und der Umsetzung im Café, alles haben die Jugendlichen selbst organisiert.

„Das hat lange gedauert, jetzt läuft es“, erklärt Nikolaus. Drei „Stationen“ gibt es, Kochen, Service und Kasse, da wird wöchentlich abgewechselt. „Das Besondere ist, ich bediene. Später möchte ich Kellner werden“, erklärt der Schüler der Albschule

Die Snackkarte des Cafés soll international und wechselnd sein. „Wir sind verschiedene Menschen, deshalb machen wir auch eine gemischte Karte mit Gerichten aus verschiedenen Ländern“, erklärt der 15-jährige „Brewmeister und Kassier“ Steve, der über das BeoNetzwerk, einem Projekt zur vertieften Berufsorientierung, zum Café kam.

Das Café ist eine Kooperation von BeoNetzwerk, einem Projekt der „Eltern und Freunde für Inklusion e. V. Karlsruhe“ (EFI) und Jubez, erklärt Projektleiterin Friederike Renz Araujo de Silva. „Finanziert werden wir vom Jubez, einen Förderantrag bei Aktion Mensch haben wir gestellt.“ -mia-

 
 

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