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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. Februar 2015

Gemeinderat: Fragen und Antworten

BRÜCKEN WEICHEN: Die Fußwegbrücken über die Kriegsstraße werden 2015 und 2016 wegen des Kriegsstraßenumbaus abgerissen. Foto: Fränkle

BRÜCKEN WEICHEN: Die Fußwegbrücken über die Kriegsstraße werden 2015 und 2016 wegen des Kriegsstraßenumbaus abgerissen. Foto: Fränkle

 

Streuobstwiesen

Noch vor der Sommerpause will die Verwaltung allgemeine Richtlinien für das Streuobstkonzept im Ausschuss für Umwelt und Gesundheit vorstellen. Die Erfassung der Streu¬obstflächen und -bäume soll dann im Herbst abgeschlossen sein. Konkrete Maßnahmen plant die Verwaltung nächstes Jahr vorzustellen. Dies erfuhr die GRÜNE-Fraktion zur jüngsten Sitzung des Gemeinderats am 3. Februar.

Wildunfälle

In einer gemeinschaftlichen Aktion haben Jagdpächter, Kreisjagdamt sowie städtisches Forst- und Tiefbauamt Wildunfallschwerpunkte erfasst, den Bedarf an Wildwarnreflektoren ermittelt, diese beschafft und auch angebracht. Nachgehakt in dieser Sache hatte Stadtrat Jürgen Wenzel (FW).

Alttextilsammlung

Laut Verwaltung gehen 67 Prozent der Alttextilien aus stadteigenenSammelbehältern in Wiederverwendung, 25 Prozent in stoffliche und 8 Prozent in thermische Verwertung. Bei der nächsten Ausschreibung will das Amt für Abfallwirtschaft prüfen, „inwieweit bei der Vermarktung von Alttextilien Kriterien wie Fairer Handel umsetzbar sind“, heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion.

Brücken über Kriegsstraße

Die Fußwegbrücken über die Kriegsstraße am Nymphengarten sollen im Zuge der Realisierung der Kombilösung abgerissen werden. Laut Verwaltung soll der Abbruch der Brücke bei der Ritterstraße im Sommer 2015 und der der Brücke bei der Lammstraße im Spätsommer 2016 erfolgen. Der vom Gemeinderat 2008 beschlossene Bebauungsplan sehe dort keine Brücken mehr vor. Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) und Kollege Niko Fostiropoulos hatten sich für den Erhalt wenigstens einer der beiden Brücken stark gemacht.

Ausländerbehörde

Die Ausländerbehörde verfügt laut Verwaltung in der allgemeinen Sachbearbeitung derzeit über 16,73 Planstellen. Die Mitarbeitergewinnung gestalte sich schwierig und Stellungnahmen zu Rechtsfällen könnten nicht immer zeitnah bearbeitet werden. Allerdings sei die Personalausstattung in anderen Großstädten vergleichbar. Nachgefragt hatte die SPD-Fraktion.

Konkordienkirche

Die FDP-Fraktion würde gerne die vorhandenen Fundamente der Konkordienkirche auf dem Marktplatz sichtbar machen. An dieser Stelle steht heute die Pyramide mit der Grabstätte des Stadtgründers. Die Verwaltung verweist darauf, dass der Gestaltungsbeirat eine gleichmäßige Platzgestaltung empfohlen hat. Die Geschichte des Marktplatzes solle im Rahmen eines musealen Konzepts innerhalb der zukünftigen unterirdischen Haltestelle Marktplatz dargestellt werden.

Straba-Unfälle

Zur Verbesserung der Betriebssicherheit gibt es seit rund zwei Jahren eine Kommission aus städtischen Ämtern, Polizei, Aufsichtsbehörde und VBK, die alle Bahnübergänge und sonstige Querungsstellen über Gleise überprüft. Untersucht wurden bereits 300 Stellen. Dies teilte die Verwaltung Jürgen Wenzel (FW) mit. -res-

 
 

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