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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Februar 2015

Stimmen aus dem Gemeinderat: SPD: Der Elternwille zählt

SPD-Stadtrat Michael Zeh

SPD-Stadtrat Michael Zeh

 

Die Erweiterung der Grundschule am Wasserturm sorgte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates für großen Wirbel. Alle Fraktionen machten ihrem Ärger über die Stadtverwaltung Luft.

Was war passiert? Bereits im Jahr 2013 zeichnete sich ab, dass die neue Grundschule am Wasserturm zu klein sein würde. Es zogen viel schneller neue Familien in die neue Südstadt-Ost als erwartet. Die SPD-Gemeinderatsfraktion beantragte bereits im Mai 2013 im Gemeinderat die Erweiterung der Schule zügig anzugehen. Ziel sollte die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes der Schule zum Schuljahr 2015/2016 sein.

Eltern informierten Gemeinderat

Nun mussten die Mitglieder des Gemeinderates Ende letzten Jahres von den Eltern erfahren, dass sich die Erweiterung weiter verzögert. Außerdem plante die Stadtverwaltung eine komplette Auslagerung der Grundschule während der Bauphase in die Uhlandschule. Die Schulkonferenz und die Mehrheit der Eltern haben sich dagegen für einen Verbleib der Schülerinnen und Schüler in der Grundschule am Wasserturm ausgesprochen.

Während der Bauarbeiten soll der Unterricht in Containern abgehalten werden, ähnlich wie in der Gemeinschaftsschule Grötzingen. Für die SPD-Fraktion ist klar, dass am Ende nur der Wille der Eltern zählen kann. Deshalb hat sich die SPD-Fraktion im Schulbeirat für die Containerlösung ausgesprochen.

Klar ist dabei, dass während dieser Lösung zu Belastungen durch Lärm für die Kinder kommen kann. Für die Eltern war dies in der Abwägung aber das geringere Übel als der komplette Umzug in die alte Uhlandschule in der Schützenstraße.

Containerlösung schafft Sicherheit

Mit der Durchsetzung der Containerlösung kann in der Schulgemeinschaft der Grundschule am Wasserturm endlich wieder mehr Ruhe einkehren, weil ein klarer Fahrplan für die Erweiterung der Schule vorliegt. Noch lange nicht erledigt ist für die SPD-Fraktion aber, wie es zu solch massiven Planungsverzögerungen und einer so schlechten Kommunikation durch die Bauverwaltung der Stadt Karlsruhe kommen konnte.

Das Beispiel der Grundschule am Wasserturm zeigt einmal mehr, dass dringend über Alternativen zur bisherigen Abwicklung von Hochbauprojekten über die städtische Bauverwaltung nachgedacht werden muss.  Die SPD-Gemeinderatsfraktion wird in den kommenden Monaten bei diesem Thema am Ball bleiben.

Michael Zeh
SPD-Stadtrat

 
 

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