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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. März 2015

Service: Auch Ältere im Blick

SENIOREN-TÜV BESTANDEN: Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz (3. v. l.) und Hanns-Christian Heyer-Stuffer (4. v. r.) übergaben Zertifikate. Foto: Knopf

SENIOREN-TÜV BESTANDEN: Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz (3. v. l.) und Hanns-Christian Heyer-Stuffer (4. v. r.) übergaben Zertifikate. Foto: Knopf

 

Unternehmen erhielten Zertifikate für Seniorenfreundlichkeit

Seit 2002 vergibt der Stadtseniorenrat das Zertifikat „Seniorenfreundlicher Service“ an Einzelhandels-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen, die sich speziell an den Bedürfnissen älterer Kunden orientieren. Das Zertifikat ist zunächst für ein Jahr befristet und kann jedes Jahr verlängert werden. Kürzlich wurden bei einer Feierstunde im Haus Solms weitere Firmen in den Kreis aufgenommen.

Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz übergab Urkunden mit dem Logo an Bosch und Siemens Haushaltsgeräte, Betten Ritter, Logopädie Praxis Weinmann, Fahrschule Frank Dopf und an Physiotherapie Balter.

„Diese Unternehmen haben ganz besonders das Wohl von Senioren unserer Stadt im Auge. Dies ist im Zeichen des demographischen Wandels von fundamentaler Bedeutung. Für eine seniorenfreundliche Stadt ist dies ein elementarer Baustein“, betonte Luczak-Schwarz in ihrer Laudatio.

Ein kurzes Referat hielt der Computer-Spezialist Daniel Lott. Der Experte für IT-Services und Consulting richtet sich mit seinem Angebot in der Südweststadt speziell an ältere Menschen, die den Umgang mit dem PC lernen möchte. Seine Firma „dalo“ ist bereits seit mehr als acht Jahren Teil des Netzwerks „Seniorenfreundlicher Service“ und zählt mit zu den Pionieren des neu geschaffenen Labels.

„Für mich und meine Mitarbeiter ist dieses Label eine Art Vertrauensvorschuss. Wir möchten uns tagtäglich beweisen, dass wir diesen Anforderungen genügen“, sagte Lott. Das Zertifikat hatte einst Hanns-Christian Heyer-Stuffer ins Leben gerufen. Das Mitglied des Seniorenbeirats, das mittlerweile stolze 87 Jahre alt ist, und eine berufliche Vergangenheit im Handel hat, vergab gemeinsam mit der Bürgermeisterin die Urkunden.

Inspiriert wurde man bei der Lancierung von einem Senioren-Projekt in der Partnerstadt Halle. „Es ist wichtig, dass die Firmen, auf die speziellen Wünsche der älteren Klientel eingehen. Wir werden ja alle älter“, so Heyer-Stuffer. Zu den Kriterien zählen: barrierefreie Zugänge, Sitzgelegenheiten, Kunden-WC, Handläufe oder eine verständliche Warendarstellung. Das Entscheidende: „Die Basis ist, dass Firmen sich Zeit für ältere Kundschaft nehmen und Geduld aufbringen“, so Heyer-Stuffer. -voko-

 
 

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