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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. März 2015

Gegen Rassismus: Wochen des Kennenlernens

SO BUNT WIE DAS PLAKAT sind die Wochen gegen Rassismus. Foto: Fränkle

SO BUNT WIE DAS PLAKAT sind die Wochen gegen Rassismus. Foto: Fränkle

 

Was gegen Ausgrenzung und Fremdheitsgefühle, Diskriminierung und Intoleranz, gegen Parallelgesellschaften und Lagerdenken, gegen rechtsextreme und Rechtspopulisten hilft?

Tagtägliche Begegnungen, ehrliche Gespräche und unbefangenes Kennenlernen“, schreibt OB Dr. Frank Mentrup im Programmvorwort der dritten „Karlsruher Wochen gegen Rassismus“. Vom 13. bis 29. März  bietet das vom städtischen Kulturamt koordinierte Festival knapp 100 Veranstaltungen. Eine davon ist die offizielle Eröffnung am 16. März im Karlsruher Rathaus, die gleichzeitig den Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus bildet.

Los geht es aber schon vorher. Heute (Freitag, 13. März) um 19.30 Uhr steht bei einer Diskussionsrunde im Tollhaus unter dem Titel “Der Wolf im Schafspelz“ die Pegida-Bewegung im Mittelpunkt, tags darauf lädt das Café Palaver um 20 Uhr zur Non-Stop-Lesung für Menschenrechte. Am Dienstag, 17. März, wird im Tollhaus um 19 Uhr die Studie „Fragile Mitte - Feindselige Zustände“ vorgestellt und um 19.30 Uhr erzählen von Rassismus Betroffene, die „In Karlsruhe auf der anderen Seite“ stehen, im Menschenrechtszentrum ihre Geschichte.

Am Mittwoch, 18. März, lädt das IBZ um 19.30 Uhr zum Religionsquadrolog. Das Roncalli-Forum fragt am Donnerstag, 19. März, um 19 Uhr, ob der Garten der Religionen zum friedlicheren Miteinander beiträgt, im Jubez geht es um 19.30 Uhr um rechten Terror im Land und im Staatstheater läuft um 20 Uhr „Maienschlager“, die Liebesgeschichte des Hitlerjungen Mark Warweser und des Juden Jakob Glücksleben. -maf-

 
 

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