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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. März 2015

Kultur: art-Preis ging an Alfonso Hüppi

VERTIEFT IN GESPRÄCHE über Kunst und mehr waren bei der art Karlsruhe wieder Künstler, Aussteller und Besucher. Foto: Bastian

VERTIEFT IN GESPRÄCHE über Kunst und mehr waren bei der art Karlsruhe wieder Künstler, Aussteller und Besucher. Foto: Bastian

 

Der Kunstfrühling hat begonnen. Mit der zwölften art Karlsruhe endete am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein draußen und dadurch nicht weniger Schaulustigen drinnen die erste der drei großen Kunstmessen im deutschsprachigen Raum. Köln und Basel folgen im April und im Juni.

Die art bereichere das Portfolio der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH freute sich Geschäftsführerin Britta Wirtz über „internationale Aufmerksamkeit“. Zufrieden war auch Kurator Ewald Schrade, der „besonders gerne“ dazu beiträgt, „dass noch mehr Menschen die Kraft der Kunst spüren“.

Kraftvolle Kunst fördern will der mit 15.000 Euro dotierte art-karlsruhe-Preis von Land und Stadt für die beste One-Artist-Show, den am Freitagabend Dr. Claudia Rose (Kunstministerium) und Karlsruhes EB Wolfram Jäger verliehen. Er ging an Alfonso Hüppi und dessen Reutlinger Galeristen Reinhold Maas.

Das Lebenswerk des 80-jährigen Schweizers besteche durch „Frische und Unverbrauchtheit“ betonte die Jury. Von der Kalligrafie kommend, experimentierte Hüppi seit den 1960er Jahren mit einfachen Materialien, schuf Holzreliefs und andere Objekte zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion.

Gelohnt hat sich die Schau für Klassische Moderne und Gegenwartskunst nicht nur für reine Kunstflaneure, sondern auch für viele Aussteller. Der Düsseldorfer Galerist Christian Marx schwärmte gar von der „vielleicht besten Ausgabe“ in der Geschichte der Messe und ihrer „hervorragenden Atmosphäre“. Er verkaufte so gut, dass er nach der Vernissage bereits umhängen musste. Die art 2016 läuft vom 17. bis 21. Februar. -red-/-maf-

 
 

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