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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. März 2015

Feuerwehren: Karlsruher Wehr ist gut aufgestellt

WÜRDIGUNG: Neben Mitgliedern aus den eigenen Reihen ehrte die Feuerwehr auch Stadträte, die sich besonders für sie eingesetzt hatten. Foto: Knopf

WÜRDIGUNG: Neben Mitgliedern aus den eigenen Reihen ehrte die Feuerwehr auch Stadträte, die sich besonders für sie eingesetzt hatten. Foto: Knopf

 

Neue Position: Beauftragte für Mädchen und junge Frauen

Im Jahre 2014 musste die Karlsruher Wehr insgesamt 2.571 Mal ausrücken (1.213 Brandeinsätze, 1.358 technische Hilfeleistungen). Ein eher ruhiges Jahr, da war man sich bei der Verbandsversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes Karlsruhe am Wochenende im Casino des Siemens-Areals einig.

Die Grußworte der Stadt überbrachte Bürgermeister Klaus Stapf, der die Kameradschaft der Wehren, ihr hohes Engagement im Dienste der Bürger und das gute Miteinander lobte. Er hatte zudem erfreuliche Kunde im Gepäck: Die neuen Uniformen im Wert von 400.000 Euro werden demnächst bereit gestellt.

Für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt bedankte sich Ulrich Volz, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbands. Er freute sich darüber, dass ein neuer Mannschaftstransportwagen für die Abteilung Bulach bestellt ist. Ein Referat über den Stadtbahntunnel hielt Brandamtsrat Bernhard Ganter von der Berufswehr.

Ferner wurden etliche Ehrungen vorgenommen. Stadträte, die sich seit langem für die Belange der Floriansjünger einsetzen, wurden gewürdigt: Lüppo Cramer, Rolf Doll, Thorsten Ehlgötz, Eberhard Fischer, Karl-Heinz-Jooß, Thomas Müller und Hans Pfalzgraf. Zudem erhielten die Wehrleute Hans-Peter Haidt (Hagsfeld), Roland Ernst (Durlach) und Siegbert Becker (Stupferich) Auszeichnungen von Landes- bis Bundesebene.

Ein Novum gab es außerdem: Zum ersten Mal hat der Stadtfeuerwehrverband mit Daniela Düppuis eine Beauftragte für Frauen und Mädchen. Es ist erst die zweite derartige Position bei den Wehren im Land. „Wir haben viele junge Frauen in unseren Reihen. Das ist ein Teil des gesellschaftlichen Wandels, den wir gerne mitgehen möchten“, so die Feuerwehrfrau aus Mühlburg.

Eine Anregung hatte der Stadtfeuerwehrverbandschef für den 300. Geburtstag – eine Einladung für die Brandbekämpfer aus den Partnerstädten mit gemeinsamer Katastrophenschützübung. „Eine derartige Aktion zum Stadtjubiläum im Herzen Europas. Das. wäre eine tolle Sache“, so Volz. -voko-

 
 

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