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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. März 2015

Kombilösung: Erde zu locker, Pause für Giulia

„GIULIA“ kam nicht weiter, auf dem Marktplatz herrschte dennoch emsiges Kombi-Treiben. Foto: KASIG

„GIULIA“ kam nicht weiter, auf dem Marktplatz herrschte dennoch emsiges Kombi-Treiben. Foto: KASIG

 

Anker-Herstellung an Toren

Oberirdisch gehen die Arbeiten an der Kombilösung planmäßig weiter. Und „Giulia“ würde weiter bohren, aber zu lockere Erde am Marktplatz verhinderte das vorläufig. Die Tunnelvortriebsmaschine kann so nicht den nötigen Stützdruck aufbauen und musste die Arbeit einstellen.

Ingenieure der Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (KASIG), als Bauherrin verantwortlich, erarbeiten nach eigenen Angaben mit der Arbeitsgemeinschaft Stadtbahntunnel Konzepte zur Stabilisierung des Erdreichs. Sie haben externe Experten hinzugezogen, wollen alle Optionen prüfen, auf Nummer sicher gehen.

Achim Winkel, Pressesprecher der KASIG, betonte, es bestehe keinerlei Einsturzgefahr. Wie ihr auf Höhe des Geschäfts „Zara“ verortetes Schneidrad ist „Giulia“ frei beweglich.

Im Zielschacht am Mühlburger Tor, das nach „Giulias“ hohem Anfangstempo auf gegenwärtigem Stand immer noch recht-, sogar vorzeitig erreicht werden kann, wird indes an der Herstellung der Anker gearbeitet. Östlich der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor soll auf Aushub die Fertigung der zweiten, tieferen Ankerlage folgen - wie am Ettlinger Tor.

Der Abbruch der alten Überführung in der Mitte der gleichnamigen Kreuzung soll bis Ostern abgeschlossen sein. Gleiches gilt für Schlitzwandarbeiten und Bohrungen für die Sohle durch Weichgel-Injektionen zwischen Ettlinger Tor und künftigem Halt Kongresszentrum: Zwischen 7. und 18. April schließen sich die geräuscharmen Verpressarbeiten an - rund um die Uhr, wie im nördlichen Teil der Karl-Friedrich-Straße jetzt schon injiziert wird. -red-/-mab-

 
 

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