Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. März 2015

Bürgerversammlung: Pläne für die Oststadt

AUSBAU DER HALTESTELLE: Die Tramstation am Hauptfriedhof in der Oststadt soll barrierefrei und ein Stück länger werden. Foto: Knopf

AUSBAU DER HALTESTELLE: Die Tramstation am Hauptfriedhof in der Oststadt soll barrierefrei und ein Stück länger werden. Foto: Knopf

 

Bei der Bürgerversammlung in der Oststadt war kürzlich kaum mehr ein freier Platz zu finden. „Ihr Besuch zeigt uns, wie wichtig ihnen unser Gesprächsangebot ist“, betonte OB Frank Mentrup, der von etlichen Experten der Verwaltung begleitet wurde. Verkehrssituation, ÖPNV und Bauprojekte standen unter anderem im Fokus.

Zunächst gab der Rathauschef einen kurzen Abriss über den Stadtteil, der von hoher Bevölkerungsdichte, guter ÖPNV-Anbindung, vielen kulturellen Angeboten und Wissensangeboten wie dem KIT geprägt sei. Ulrich Wagner vom Stadtplanungsamt berichtete über die geplante Radroute 15 von Büchig über Hagsfeld und die Oststadt in die City.

Radförderprogramme haben dafür gesorgt, dass der Anteil der Pedaleure stark gestiegen sei. Probleme bereiten jedoch der hohe Parkdruck und abgestellte PKW in der Oststadt.

Über die Projekte des ÖPNV berichteten der technische VBK-Geschäftsführer Ascan Egerer und der Leiter der Infrastrukturstelle Reinhard Bickelhaupt „Um die Attraktivität des ÖPNV zu stärken, möchten wir die Haltestellen in der Oststadt entsprechend ausbauen“, sagte Bickelhaupt. So ist angedacht, die Haltestelle in der Rintheimer Straße aufzugeben und dafür vor der Tullaschule zu etablieren.

Barrierefrei soll künftig die Tramstelle am Hauptfriedhof ausfallen, um so einen ebenerdigen Einstieg zu ermöglichen. Zudem wird die Haltestelle verlängert und ein Radweg soll dort entstehen. Dies habe zur Folge, dass drei Bäume entfernt werden müssen. Diese Maßnahme wurde von Bürgern kritisiert und zumindest eine Ersatzbepflanzung an anderer Stelle vorgeschlagen.

Auch Lärmbelästigung am Betriebshof, wenn frühmorgens die Trams „ausrücken“, wurde von Anwohnern moniert. Die technischen Möglichkeiten zur Lärmreduzierung auszuschöpfen, versprach Egerer. Über die Bebauung auf dem Areal des Schlachthofs sprach Barbara Rettenmaier von der Fächer GmbH. „Hier entsteht spannende Architektur“, betonte Rettenmaier und nannte dabei unter anderem das Bürogebäude der Firma Vollack in Passivhausbauweise.  -voko-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe