Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. März 2015

Frühling: Viel Freude fürs Auge

FRÜHJAHRSBOTEN IM ZOOLOGISCHEN STADTGARTEN: Wie hier hinter der Schwarzwaldhalle entfaltet derzeit sich im ganzen Parkt eine bunte Blütenvielfalt ohne gleichen. Foto: Gartenbauamt

FRÜHJAHRSBOTEN IM ZOOLOGISCHEN STADTGARTEN: Wie hier hinter der Schwarzwaldhalle entfaltet derzeit sich im ganzen Parkt eine bunte Blütenvielfalt ohne gleichen. Foto: Gartenbauamt

 

Tausende Frühjahrsblüher im Zoologischen Stadtgarte

Wer denkt nicht an Eduard Mörikes Gedicht "Frühling lässt sein blaues Band...", wenn er dieser Tage durch die städtischen Grünanlagen schlendert? Überall grünt und blüht es - und zwar nicht nur blau.

Ein bunter Blütenflor erfreut das Auge. Dafür haben die städtischen Gärtnerinnen und Gärtner schon im letzten Oktober manchen Tropfen Schweiß vergossen. Immerhin 64.000 Stiefmütterchen, Gänseblümchen, Goldlack und Vergissmeinnicht wurden in die Wechselflorbeete des Zoologischen Stadtgartens gesetzt. Jetzt drängen sie mit Macht an die Oberfläche - und verströmen bei warmer Witterung einen intensiven Duft.

Auch viele andere Frühjahrsblüher wie Krokusse, Narzissen oder Hyazinthen gilt es zu entdecken. Schon jetzt lädt daher die Blütenpracht vor allem im Zoologischen Stadtgarten zum Osterspaziergang. Nach den ersten warmen Tagen entwickeln sich die Frühjahrsblüher in den Beeten rasant.

Besonders stolz ist man beim Gartenbauamt auf die Karlsruher Blume schlechthin, die Tulpe: Für die diesjährige Tulpenblüte haben die Gärtnerinnen und Gärtner allein im Zoologischen Stadtgarten etwa 31.000 Tulpenzwiebeln in den herbstlichen Boden gesteckt. Und zwar verschiedene Sorten: frühe und späte, einfache und gefüllte, lilienblütige und gefranste oder auch Papageientulpen. Manchmal sind sie Ton in Ton gepflanzt, manchmal aber auch kontrastreich nebeneinander angeordnet. Stadtgründer und Tulpenfreund Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach hatte sich vor 300 Jahren an den vielen unterschiedlichen Tulpen nicht satt sehen können. -red-/-erg-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe