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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. März 2015

Gemeiderat: Eltern-Bedarfe erfragen

 

Betreuungswünsche für künftige Grundschüler im Fokus

Im Oktober und November soll eine Eltern-Umfrage zur Ermittlung des Betreuungsbedarfs von Grundschülern erfolgen. Zuletzt gab es das 2010, was die CDU veranlasste, eine Neuauflage zu fordern.

Die Verwaltung griff den Vorschlag bei großer Zustimmung für einen eigenen auf. Im Herbst die Fragebögen an Eltern zu verteilen, deren Kinder 2016/17 eingeschult werden, sei sicher fruchtbar. Nach allgemeiner Auffassung hat die intensive Ausweitung des Ganztagsangebots ein neues Wirkungsfeld erzeugt.

Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) stellte indes die individuellen Elternwünsche in den Fokus und bat darum, in der Umfrage nicht grundsätzlich von Ganztagsschulen auszugehen. Ähnlich erklärte Dr. Paul Schmidt (AfD), der Fragebogen sollte sich an den Realitäten, also etwa den beliebten Horten orientieren. Alexander Geiger (GRÜNE) verwies auf einen Gemeinderatsbeschluss, der den Ganztagsbetrieb priorisierte. Es werde aber keine Schule gezwungen, ihn einzurichten.

Ein Ergänzungsantrag von KULT, jährlich, separat und stadtteilbezogen Befragungen für unter Drei-, Drei- bis Sechs- und Sechs- bis Zehnjährige vorzunehmen, soll im Jugendhilfeausschuss beraten werden. Allerdings betonte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, der Aufwand sei weder vernünftig noch bezahlbar. Wichtige Erkenntnisse liefere das etablierte und gegebenenfalls modifizierbare Online-Portal smartKITA. -mab-

 
 

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