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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. März 2015

Gemeinderat: GRÜNE für Analyse von Wohnpotenzialen

 

Die Wohnraumknappheit und deren Reduzierung wird das einwohnermäßig weiter wachsende Karlsruhe noch Jahrzehnte beschäftigen. Leerstand ist jedoch nur vernachlässigbar vorhanden, weshalb es der Umnutzung vorhandener Grundstücke und Bauten bedarf.

In den Planungsausschuss verwiesen wurde ein Antrag der GRÜNE-Fraktion, der die systematische Aufnahme, Analyse und Aktivierung der Innenentwicklungspotenziale im Stadtgebiet als Schlüssel fordert.
Es gebe viele Hinweise, so Bettina Lisbach (GRÜNE), die sich „mehr Power“ wünschte. Privatbesitz sei oft schwierig, aber: „Man muss sich diesen Konflikten stellen“, um letztlich doch Potenziale zu finden.

„Aber da ist nichts drin“, entgegnete der Fraktionsvorsitzende der CDU, Tilman Pfannkuch. Er dankte für den fachlichen Antrag und die konkrete Stellungnahme, warnte aber auch vor Druck und Vagem. Michael Zeh (SPD) machte deutlich: „Wenn der Besitzer sein Grundstück für die Urenkel aufheben will, ist es nicht zu aktivieren.“ Thomas H. Hock (FDP) betonte: „Wir werden dran bleiben müssen, die Verwaltung ist ja dran.“ Alsbald werde „Farbe zu bekennen sein“. -mab-

 
 

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