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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. März 2015

Zoojubiläum: Blick in die Zoo-Vergangenheit

IN DIE VERGANGENHEIT des Zoos kann man derzeit bei einer Ausstellung blicken. Foto: Fränkle

IN DIE VERGANGENHEIT des Zoos kann man derzeit bei einer Ausstellung blicken. Foto: Fränkle

 

Die Zoofreunde Karlsruhe spendierten dem Zoologischen Stadtgarten zum 150. Jubiläum eine Ausstellung zur Zoogeschichte. Bei dieser Ausstellung im Raubtierhaus stehen die Tiere im Mittelpunkt.

Unter dem Namen „Von Anton bis Zola - Tiere, an die wir uns gerne erinnern“ hängen insgesamt 16 Portraits an den Wänden, die Tiere zeigen, die einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben und aus verschiedenen Gründen nicht mehr in Karlsruhe sind. So wie die Seehündin Zola, die 2013 berühmt wurde, als sie aus ihrem Gehege ausbüchste und es sich im Stadtgartensee gemütlich machte.

Dazwischen stehen Tafeln, die die Geschichte der deutschen Zoos im Allgemeinen, die des Karlsruher Zoos im Speziellen und verschiedene Impressionen und Anekdoten zeigen. „Das ist keine hochwissenschaftliche Ausstellung.

Es ist ein bisschen Geschichte, aber mehr Geschichten“, fasst Gisela Fischer, die Vorsitzende der Zoofreunde, die Intention der Ausstellung zusammen, die hauptsächlich von Bärbel Michael zusammengestellt wurde. „Wir sind dankbar, dass wir die Zoofreunde haben. Ohne sie würde vieles nicht so rasch klappen“, war der kommissarische Zoochef Dr. Clemens Becker voller Lob. So werden dieses Jahr neue Außengehege für Luchse und Fennek von den Zoofreunden finanziert.

Als Besonderheiten stehen in diesem Jahr noch zwei Konzerte der Zoofreunde auf der Seebühne an. Im Juni wird in Zusammenarbeit mit dem badischen Konservatorium Musik gespielt, die sich um Tiere dreht, wie etwa Peter und der Wolf. Im September schließlich soll ein Unterstützerfest stattfinden. -jäm-

 
 

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