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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. April 2015

Kombilösung: Am Mühlburger Tor vier Spuren

FLUSS STATT STAU am Mühlburger Tor. Aus Nord und Süd stehen nun wieder je zwei Fahrspuren zur Verfügung. Foto: Müller-Gmelin

FLUSS STATT STAU am Mühlburger Tor. Aus Nord und Süd stehen nun wieder je zwei Fahrspuren zur Verfügung. Foto: Müller-Gmelin

 

Umbauarbeiten planmäßig vollendet / Auffüllen früherer Fahrtrampen an Kriegsstraße

Wer in den vergangenen Wochen den Verkehr auf der Reinhold-Frank-Straße erdulden musste, dabei Zeit und Nerven am zwischenzeitlichen Nadelöhr Mühlburger Tor verlor, kann aufatmen: Die zur Verwirklichung der Kombilösung nötigen Umbauarbeiten wurden planmäßig beendet, seit Sonntag stehen sowohl in Nord-Süd- als auch Süd-Nord-Richtung wieder jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung.

 Was die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) verkündete, zeigt sich in der Wirklichkeit als wieder gewonnener Verkehrsfluss. Autos und Zweiräder rollen nun U-förmig über einen Teil des künftigen Bahntunnels, der sich zwischen Europaplatz und Mühlburger Tor erstrecken wird.

Die Kombibauer sind weiterhin vielerorts fleißig am Werk, nur „Giulia“ muss wegen der sie umgebenden unterirdischen Verhältnisse am Marktplatz noch pausieren. An der richtigen Lösung für die Weiterfahrt der Tunnelvortriebsmaschine wird fieberhaft gearbeitet, ein abschließendes Treffen aller beteiligten Spezialtiefbau-Experten der Arbeitsgemeinschaft Stadtbahntunnel, der KASIG sowie externer Fachleute sollte Klarheit bringen. Jeder Vorschlag muss eingehend erörtert und geprüft werden, bevor er als Lösung in Betracht gezogen wird.

Im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße sind die Stadtwerke zwischen Ritter- und Lammstraße noch mit den Hausanschlüssen auf der Nordseite der Kaiserstraße beschäftigt. In der Durlacher Allee geht der Aushub voran, weiter östlich soll die Betonage der vier noch fehlenden Sohlenabschnitte der Rampe bis Ostern fertiggestellt  sein. Dann können die Rampenwände entstehen.

Der Abbruch der Wände sowie der Sohle der früheren Unterführung Ettlinger Tor soll bis Ende der Osterferien abgeschlossen sein, so dass dann mit dem Bau des Kombi-Bauwerks begonnen werden kann. In der Kriegsstraße östlich des Ettlinger Tors ist das Auffüllen der Ein- und Ausfahrtrampe zur früheren Unterführung zu beobachten. Über die so neu entstehende Fläche soll der Verkehr geführt werden, wenn im Vorfeld des Umbaus der Kriegsstraße Leitungen zu verlegen sind. Außerdem sollen dort Baugeräte stehen, die Wände des späteren Autotunnels herstellen.-red-/-mab-

 
 

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