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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. April 2015

Zoologischer Stadtgarten: Einzug in das neue Exotenhaus

FARBENFROHER GESELLE: Der Rotschopfturkan gehört zu den später frei im Exotenhaus fliegenden Vögeln. Foto: Riedel

FARBENFROHER GESELLE: Der Rotschopfturkan gehört zu den später frei im Exotenhaus fliegenden Vögeln. Foto: Riedel

 

Eingewöhnungsphase im Mai / Eröffnung mit OB Dr. Frank Mentrup am 18. Jun

Farbenfroh sieht er aus, der Rotschopfturako. Zusammen mit einem Pärchen Dajaldrosseln, einer Sonnenralle und 13 Madagaskar Webervögeln ist er letzte Woche aus dem Zoo Leipzig gekommen.

Die Leipziger sind die ersten Tiere, die direkt ins Exotenhaus des Zoologischen Stadtgartens eingezogen sind - vorerst  hinter den Kulissen im großzügigen Backstage-Bereich. Ende April werden sie in die große Halle des Exotenhauses entlassen - um sich dann, wie alle anderen bis dahin eingetroffenen Tiere, in ihr neues Zuhause einzuleben.

„Bis zum 20. April müssen alle Großarbeiten fertig sein“, informiert Becker über den Endspurt im Exotenhaus. Parallel zu den restlichen Ausgestaltungsarbeiten kommen im April aus rund 30 Zoos die künftigen Bewohner des Exotenhauses an. „Der Mai ist dann der ruhige Monat, der Eingewöhnungsmonat, in dem sich die Lebensgemeinschaften etablieren sollen“, so Becker - vor der großen Eröffnung am 18. Juni mit OB Dr. Frank Mentrup.

Momentan steht um die beiden Großvolieren in der großen Halle ein meterhohes Gerüst, damit die transparenten Netze eingespannt werden können. Hier werden später zum einen Sonnensittiche und Gürteltiere einziehen. Zum anderen Springtamarine und Zwergseidenäffchen, als Bodenbewohner gesellen sich diesen Azara-Agutis dazu.

Noch beherrschen Baustellengeräusche das Exotenhaus, auch wenn dieses zunehmend Dschungel-Charakter bekommt. So ist in der großen Halle nun auch Unterbewuchs gepflanzt worden. Spannend werde die Phase der Eingewöhnung, so Becker.

Werden die Tiere auch alle Möglichkeiten annehmen? Die Faultiere etwa, lassen sie sich von Anfang an von ihrer stabilen luftigen Rampe aus auf ihr bewegliches Lianen-Gewirr ein? Oder die 30 Blütenfledermäuse, denen eine kleine Höhle „gehört“. Werden sie das Ein- und Ausflugsloch von Anfang an für Freiflüge durch die Halle nutzen? Bis zur Eröffnung sollen sie Zeit bekommen, sich in Ruhe ihr Revier zu erobern. -rie-

 
 

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