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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. April 2015

Land: Karlsruhe ist Pionierstadt der Erneuerung

FÖRDERBESCHEIDE über 2,4 Millionen Euro nahm OB Mentrup (links) entgegen. Foto: Müller-Gmelin

FÖRDERBESCHEIDE über 2,4 Millionen Euro nahm OB Mentrup (links) entgegen. Foto: Müller-Gmelin

 

Förderbescheide über 2,4 Millionen Euro überbracht

Drei Bewilligungsbescheide für die städtebauliche Erneuerung in Karlsruhe übergab der baden-württembergische Finanz- und Wirtschafts-Staatssekretär Peter Hofelich an Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. Insgesamt 2,4 Millionen Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm fließen nach Karlsruhe.

Eine Million Euro sind für Grünwettersbach bestimmt, mit 500.000 Euro wird die Maßnahme „Alter Schlachthof“ weiter gefördert und mit 900.000 Euro wird die Förderung für das „Rintheimer Feld“ aufgestockt. Der Staatssekretär nannte Karlsruhe eine „Pionierstadt für die städtebauliche Erneuerung“.

Seit 1971 seien Landes- und Bundesfinanzhilfen in Höhe von 97,4 Millionen Euro nach Karlsruhe geflossen. Die neue Maßnahme „Grünwettersbach“ sei die 22. in Karlsruhe, 17 Vorhaben seien bereits erfolgreich abgeschlossen worden.

„In Grünwettersbach stehen die Gestaltung des öffentlichen Raums und die Nachnutzung leerstehender Gebäude im Fokus“, sagte Hofelich. Im Rintheimer Feld lege die Stadt Wert darauf, den sozialen Zusammenhalt und die Integration zu sichern und zu verbessern. Im Alten Schlachthofes würden Zweckbauten modernisiert, um sie kulturaffinen Einrichtungen anzubieten.

OB Dr. Frank Mentrup zeigte sich für die Bescheide "total dankbar". Die drei Projekte deckten die Herausforderungen einer Großstadt ab.

Grünwettersbach sei etwas ins Hintertreffen geraten. Die Sanierung wirke dem entgegen. Das Rintheimer Feld sei eine der wichtigsten Bau- und Sanierungsmaßnahmen in Karlsruhe. Und im Alten Schlachthof treffen sich Kreativ- und IT-Wirtschaft. -red-

 
 

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