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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. April 2015

Kultur: Gut arbeiten und leben

FREI.GEiST.ER.INNEN finden sich in der Poly-Produzentengalerie. Foto: pr

FREI.GEiST.ER.INNEN finden sich in der Poly-Produzentengalerie. Foto: pr

 

Festival „Frauenperspektiven“ läuft bis 26. Apri

Einen Start nach Maß legten gestern Abend im Substage die 13. Frauenperspektiven hin. Mit Diskussionen und Beiträgen der Rap-Pionierin Cora E. umriss die Eröffnungsveranstaltung, um was es bei dem Festival zum Thema „Über Arbeit – Über Leben“ geht - die Betrachtung von Lebens- und Arbeitswelten aus weiblicher Perspektive.

Noch bis 26. April laden verschiedene Formate zur Auseinandersetzung, zum Nachdenken und zum Feiern ein. Einen literarischen Wettkampf liefern sich Poetinnen bei einem „Poetry Slam Spezial“ am Samstag, 18. April, um 21 Uhr im Kohi, parallel gibt es im Jubez ordentlich was für Ohren und Beine. Dort nimmt „Rebel Grrrls Dance Queer“ mit „Biestig“ und „Fiva“ (alias Nina Sonnenberg) Musikerinnen verschiedener Szenen in den Blick, danach steigt im Substage eine Party mit den DJanes von „Holla die Waldfee“.

Weichenstellungen in der Familien- und Sorgearbeit beleuchtet mit Gesprächen, Filmen und Kinderprogramm der „Care-Sonntag“ am 19. April von 11 bis 18 Uhr im Jubez. Um 16.30 Uhr stellt Bernadette la Hengst ihr Album „Integrier mich Baby“ vor und fordert „bedingungsloses Grundeinkommen Liebe“.

Mit der „Alles-ist-möglich-Lüge“ und politisch beschönigter Vereinbarkeit von Familie und Karriere räumen Susanne Garsoffky und Britta Sembach am Montag, 20. April, um 18 Uhr in der VHS auf und in der Kinemathek läuft am Dienstag, 21. April, um 19 Uhr „Zuwandern“ über den Alltag einer Roma-Familie. Ein neues Format testen ZKM und Literarische Gesellschaft und zeigen die Schau „Frauen Video Arbeiten“ ausschließlich online. -maf-

 
 

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