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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. April 2015

Umwelt: Lärmschutz für Untermühlsiedlung

BRENNPUNKT UNTERMÜHL: Thorsten Ehlgötz (r.) und Tilman Pfannkuch (daneben) von der CDU im Bürgergespräch vor Ort. Foto: Knopf

BRENNPUNKT UNTERMÜHL: Thorsten Ehlgötz (r.) und Tilman Pfannkuch (daneben) von der CDU im Bürgergespräch vor Ort. Foto: Knopf

 

Große Bauvorhaben stehen im Karlsruher Osten an. Zu einer Brennpunktveranstaltung luden unlängst die Gemeinderatsfraktion der CDU und die CDU-Fraktion des Durlacher Ortschaftsrat die Bürgerinnen und Bürger ein.

Auf der Agenda stand der Verkehrsanschluss für die geplante dm-Zentrale, Lärmschutz für die  Anwohner, der barrierefreie Ausbau der Haltestelle Untermühlsiedlung und am Rande die Ansiedlung des Möbelhauses ikea.

„Die Bauvorhaben sind ein Zeichen dafür, dass eine Großstadt sich entwickelt. Dies beinhaltet für den Osten von Karlsruhe massive Veränderungen. Dafür brauchen wir ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept. Wir sind hier um ihre Sorgen anzuhören“, sagte Stadtrat Thorsten Ehlgötz. Durch das Bauvorhaben von dm befürchten Anwohner der Untermühl- und Dornwaldsiedlung ein hohes Verkehrsaufkommen, verstärkten Parkdruck und mehr Lärm.

„Wir werden von den Bauprojekten regelrecht eingeschlossen“, meinte ein Anwohner. Speziell der geplante Bau der Hauptverwaltung von dm in der Untermühlsiedlung wurde von den Bewohnern kritisch gesehen. 2.500 Mitarbeiter der Drogerie-Kette sollen in dem Neubau einmal arbeiten. Ein Teil davon wird den Arbeitsplatz mit dem PKW ansteuern. Daher plädierten die Anwohner für einen Direktanschluss von der Durlacher Allee für die neue Hauptzentrale, damit die Johann-Strauß-Straße nicht zum Nadelöhr wird.

Das hätte jedoch eine Linksabbiegerspur für die PKW-Fahrer und eine zusätzliche Signalanlage zur Folge, gab Ulrich Wagner vom Stadtplanungsamt zu bedenken. Dies würde die Lärmbelastung durch Rückstaus erhöhen. Ein möglicher Vollknoten (Rechts- und Linksabbiegerspur an der Durlacher Allee) zur Entlastung werde jedoch geprüft.

Die Haltestelle Untermühlsiedlung wird im Zuge der Planungen verlegt und barrierefrei ausgebaut. Zudem wird ein mehrstufiges Parkhaus entstehen. „Bei sämtlichen Planungen geht es um Optimierung. Gerade auch den Lärmschutz nehmen wir sehr ernst“, betonte Tilman Pfannkuch, Vorsitzender der Gemeinderatsfraktion der CDU beim Vorort-Termin. -voko-

 
 

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